Kreditkarte Vergleich

Kreditkarte ohne Gebühren und Top-Leistungen

Kreditkarte: Kostenlose Kreditkarte im Vergleich

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Die Karte aus Kunststoff ist inzwischen schon gar nicht mehr aus dem täglichen Geschäfts- und Privatleben wegzudenken. Sie ist weltweit an mehreren Millionen Akzeptanzstellen einsetzbar und somit ein sehr oft genutztes Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen.

Der europäische Kreditkartenmarkt wird von vier großen Kartengesellschaften geteilt: MasterCard, Visa, American Express, und Diners. Während MasterCard und Visa ihre Kreditkarten in Zusammenarbeit mit Banken herausgeben, bekommen Kunden von American Express und Diners ihr "Plastikzahlungsmittel" direkt von der Kreditkartenorganisation.

Der Begriff Kreditkarte wurde zuerst im Jahre 1887 in einem Science-Fiction Roman von Edward Bellamy erwähnt. Erfunden wurde sie 1950 von dem Amerikaner Frank McNamara, der später die Kreditkartenfirma Diners Club gründete.

Unter den Begriff Kreditkarte fallen nicht nur sogenannte echte Kreditkarten, sondern auch Chargekarten, Daily-Chargekarten, Scheckkarten bzw. Debitkarten und Prepaidkarten.

Besitzer von echten Kreditkarten erhalten monatlich eine Abrechnung über alle erworbenen Waren und in Anspruch genommenen Dienstleistungen. Er kann die Rechnung sofort oder in Raten bezahlen. Der in Raten abbezahlte Kredit, der sogenannte Revolving-Kredit konnte bisher vornehmlich im anglo-amerikanisch geprägten Raum genutzt werden, wird aber seit einiger Zeit auch in Deutschland immer mehr in Anspuch genommen.

Chargekarten-Besitzer müssen ihre monatliche Rechnung sofort bzw. Innerhalb einer mehrtägigen Frist bezahlen.

Eine Kombination aus einer Charge- und einer Debitkarte - so kann die Daily-Chargekarte definiert werden. Die Karte wird zuerst im Guthaben geführt. Nach jeder getätigten Aktion wird der Preis der erworbenen Waren direkt vom Konto des Kartenbesitzers abgebucht. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, steht dem Kontobesitzer noch immer ein bestimmter Kreditrahmen zur Verfügung. Die Umsätze werden dem Kartenbesitzer monatlich in Rechnung gestellt und vom angegebenen Girokonto abgebucht.

Bei Debitkarten wird die in Anspuch genommene Summe sofort vom Konto des Kartenbesitzers abgezogen. In Deutschland ist die am meisten genutzte Debitkarte die EC/Maestro-Karte. Debitkarten werden auch von MasterCard und Visa herausgegeben (allerdings sind diese vor allem in den USA verbreitet). Speziell gekennzeichnete Debitkarten, wie die EC/Maestro-Karte und die VISA-Electron-Karte sind wegen felhlender Hochprägung nicht überziehbar.

Besitzer von Prepaid-Kreditkarten müssen auf die Karte einen Betrag einzahlen bevor sie sie in Anspruch nehmen können. Diese Karte gewährt also keinen Kredit. Sie ist auch nicht mit einer Hochprägung versehen.

In Deutschland kommen Visa-, AMEX- oder MasterCard-Chargekarte am meisten zur Anwendung.

Die wichtigsten Kartendaten sind: Identifikationsnummer, Name des Karteninhabers, Verfallsdatum, Prüfziffer, Kartenprüfnummer (KPN) und PIN (Persönliche Identifikationsnummer).

Der Verlust einer Kreditkarte muss unverzüglich dem kartenausgebenden Institut gemeldet werden. Für Schäden, die vor der Verlustanzeige eintreten, haftet der Kartenbesitzer mit einem Höchstbetrag von 50 Euro je Karte.

Kreditkarten Vergleich

Egal, ob im In- oder Ausland, ob im Supermarkt oder online – die Kreditkarte stellt in in den meisten Situationen, wo man Geld benötigt, die schnellste und günstigste Lösung dar. Mittlerweile besitzt jeder vierte Deutsche das Plastikgeld, doch bevor man sich für eine Kreditkarte entscheidet, ist ein Vergleich empfohlen, denn wegen dem großen Interesse für dieses Zahlungsmittel, wächst die Zahl der Anbieter und der Kartentypen ständig. Um sich in Klaren darüber zu sein, welche Kreditkarte am geeignedsten für die persönlichen Bedürfnisse ist und welche Gebühren es sich lohnt in Kauf zu nehmen, sollte man mehrere Kartentypen miteinander vergleichen und nachfragen, welche Sonderleistungen man durch sie erhält.

Vor allem sollte man genau wissen, ob man eine Credit Card, Charge Card, Debit Card oder Prepaid Card erhalten möchte.

Von diesen ist die Credit Card (Kreditkarte) die einzige, die dem Besitzer wirklich Kredit gewährt (z.B. American Express Karten und einige Visa Karten). Die monatlichen Rechnungen können entweder sofort oder schrittweise beglichen werden, wie bei einem Dispokredit. Beim Bezahlen mit der Kreditkarte werden die Daten des Kunden registriert, der diese durch seine Unterschrift anerkennt.

Besitzer von Charge Karten erhalten einmal pro Monat eine Abrechnung über ihre Umsätze, die per Lastschrift auf einmal von ihrem Konto abgebucht werden. Die Einkäufe mit der Kreditkarte werden teilweise erst einen Monat später in Rechnung gestellt. American Express, Diners Club, fast alle Eurocards und viele Visa Cards sind Charge Karten.

Debit Crads räumen dem Karteninhaber keinen Kredit ein – alle Umsätze werden zeitnah vom Konto abgebucht. Sie sind nur in Verbindung mit einem Girokonto einsetzbar. In Deutschland ist die bekannteste Debit Card die EC-Karte – fast jeder Deutsche besitzt eine. Sie wird jedoch, im Gegensatz zu anderen Debit Cards (z.B. Visa Electron Card), außerhalb Europas kaum akzeptiert.

Prepaid Cards werden oft auch als Werte- oder Guthabenkarten bezeichnet. Sie wewrden nur auf Guthabenbasis geführt, dass heißt, sie gewähren dem Kartenbesitzer nur so viel „Kredit“, wieviel dieser zuvor auf Karte eingezahlt hat. Sobald das Guthaben aufgebraucht ist, muss die Prepaid Card von neuem aufgeladen werden. Die Einzahlung kann entweder per Bareinzahlung oder durch Überweisung vom Girokonto vorgenommen werden.

Bei der Entscheidung für einen bestimmten Kartentyp spielen auch die angebotenen Sonderleistungen eine wichtige Rolle. Nicht immer lohnt es sich diese in Anspruch zu nehmen, denn in vielen Fällen hat man gewisse Leistungen schon anderweitig abgedeckt. So zum Beispiel der Versicherungsschutz, den man eventuell schon bei einer anderen Firma abgeschlossen hat. Andere Zusatzleistungen hingegen können sich oftmals auszahlen. Besonders Co-Branding Karten können dem Besitzer viele Vorteile bieten.

Kostenlose Kreditkarten

Die Kreditkarte gehört mittlerweile zur „Grundausstattung“ jedes Einkäufers, sei es beim Einkauf im Lieblings Shop, im Supermarkt, an der Tankstelle oder in online Geschäften. Das Plastikgeld macht das Bezahlen und somit das Leben leichter. Hinzu kommt, dass es viel sicherer ist seine Kreditkarte im Portmonait bei sich zu haben als große Geldsummen mit sich zu tragen. Wird einem das Geld gestohlen, ist es unwiederbringlish weg, doch eine Kreditkarte kann bei Verlust oder Diebstahl durch einen einfachen Anruf 24 Stunden 7 Tage die Woche gesperrt werden.

Dank der vielfältigen Einsetzbarkeit der Kreditkarten nimmt die Zahl der Anbieter an. Immer häufiger findet man Werbezettel im Briefkasten die einen über die Vorteile dieser oder jener Kreditkarte informieren. Die meisten dieser Karten kosten Geld, doch es gibt auch die kostenlose Variante. Genau wie das Girokonto, muss die Kreditkarte ein gebührenfreies Finanzprodukt sein. Fast jeder Kreditkarten Anbieter hat schon eine Kreditkarte umsonst auf den Markt gebracht – die, die soetwas nicht im Angebot haben, sind im Nachteil.

Jedoch bedeutet "kostenlos" nicht, dass für die Karte nie Gebühren anfallen werden. In den meisten Fällen heißt es, dass man im ersten Jahr die Karte gratis verwenden kann. In den darauf folgenden Jahren hingegen wird eine bestimmte Jahresgebühr fällig. Diese ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich groß. Daher sollte man sich vor der Wahl der Kreditkarte die Zeit nehmen und sich eine Überblick der Auswahl verschaffen. Viele Banken sind darauf aus Kunden mit attraktiven Angeboten zu locken, denn sie gehen davon aus, dass diese ihnen nach dem ersten gratis Jahr treu bleieben werden.

Eine kostenlose Kreditkarte heißt im Prinzip folgendes:
  • Kostenlose Karte, die einem in Verbindung mit der Eröffnung eines Kontos (i.d.R. ein Girokonto) verliehen wird. Hier gibt es die Varianten:
    • 1. Kein Guthaben nötig
    • 2. Ein bestimmtes Guthaben muss ständig auf dem Konto vorhanden sein
  • Kreditkarten kostenlos, bei denen die Beitragsfreiheit an einen bestimmten Jahresumsatz gebunden ist (z.B. Barclaycard)

Die kostenlose Kreditkarte kann am einfachsten im Internet bestellt werden. Wer keine Lust hat die gebühren für eine Visacard Kreditkarte oder Matercard Kreditkarte zu entrichten, kann sich online aus Kreditkarten Vergleichen schlau machen und sich das beste Angebot angeln. Die Vergleich des Leistungsumfangs und der Voraussetzungen zum Erwerb der kostenlosen Kreditkarte erleichtern die Wahl um ein vieles.

Kreditkarte für Stundenten

Die Kreditkarte für Studenten zahlt sich insbesondere während eines Auslandssemesters aus. Studenten reisen ja bekanntlich gerne und viel. Doch wenn man sich außerhalb der EU aufhält, kommt man mit der EC-Karte nicht weit. Eine Kreditkarte wird weltweit akzeptiert und kann sich besonders für Studenten lohnen, die über ein geringes monatliches Budget verfügen. Es besteht auch nicht die Gefahr sich gleich hoch zu verschulden.

Was für Vorteile bietet die Kreditkarte für ihren Benutzer? Eine Kreditkarte zu besitzen bedeutet große Flexibilität – man kann mit ihr weltweit an vielen Akzeptanzstellen bezahlen. Sie wird sowohl bei Banken, als auch von Bankautomaten, Restaurants, Tankstellen, Hotels, Gasthäusern akzeptiert, so im Inland, wie auch auf Auslandsreisen. Wer auf der „Jagd” nach Schnäppchen im Internet ist, benötigt in den meisten Fällen eine Kreditkarte. Auch Kartenreservierungen für Theateraufführungen, Konzerte und Flugbuchungen können immer öfter nur mit dem Plastikgeld bewerkstelligt werden. Solche Möglichkeiten sind besonders für Studenten attraktiv – für sie bieten Banken und andere Anbieter spezielle Studentenkreditkarten zu Sonderkonditionen an.

Zu diesen Konditionen gehört oftmals ein Studenten- oder Auszubildenden-Girokonto mit niedrigen bis gar keinen Kontoführungsgebühren. Um von diesem Angeboten profitieren zu können, sollten Kreditkartenbewerber über 18 Jahre alst sein und über regelmäßige Einkünfte verfügen. Seit einiger Zeit sind Studentenkreditkarten auch zum Nulltarif erhältlich. Der Nulltarif gilt entweder unbegrenzt oder für die Dauer eines Jahres. Besonders Direktbanken locken ihre Kunden mit einem kostenfreien Kreditkartenservice.

Es ist auf jeden Fall wichtig sich nach die Gebühren zu erkundigen die für Transaktionen im Innland bzw. für jene die vom Ausland aus getätigt werden, anfallen. Die Höhe dieser Gebühren ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Zu den Zusatzleistungen vieler Kreditkarten gehören Versicherungs- und Unternehmensleistungen wie zum Beispiel eine Gepäck- oder Unfallversicherung oder Flugrabatte. In den meisten Fällen lohnt es sich für Studenten nicht für solche Leistungen Gebühren zu zahlen, daher sollte man sich genau überlegen, ob man diese auch wirklich ausschöpfen kann. Durch einen Anbietervergleich lässt sich feststellen ob vielleicht der Versicherungsschutz woanders nicht günstiger wäre.

Unternehmensbezogene Leistungen, von denen man durch die Verwendung einer Co-Branding Kreditkarte profitiert, lohnen sich für Studenten in der Regel auch nicht. Falls man sich doch zur Inanspruchnahme dieser Leistungen entschließt, sollte man darauf achten welche Altersgrenzen für sie festegelegt sind.

Um das Verschuldungsrisiko zu vermeiden, geben Banken oft Debit- oder Chargekarten an Studenten aus. Diese sind meistens an ein Konto gebunden. Die klassische Kreditkarten empfielt sich für Studenten nur dann, wenn sie über ein sehr gutes Nebeneinkommen oder über anderes regelmäßiges Einkommen verfügen.

Prepaid Kreditkarten

Prepaid Kreditkarten sind Kreditkarten, bei denen Zahlungen nicht auf Kredit-, sondern auf Guthabensbasis abgewickelt werden. Der zu bezahlende Betrag wird aus einem vorher bezahlten Guthaben abgezogen, es handelt sich also um eine Guthabenkarte, nicht um eine Kreditkarte im engen Sinne. Es liegt ihnen also das gleiche prepaid-Prinzip zugrunde, das den meisten Menschen von Handys her bekannt ist.

Prepaid Kreditkarten werden in Deutschland erst seit wenigen Jahren von den deutschen Banken angeboten. Zuvor wurde das Produkt von deutschen Interessenten aus anderen Ländern besorgt, in welchen die Prepaid Kreditkarte bereits länger als gängiges Zahlungsmittel galt. Eine Zeitlang gab es die sogenannte Eypocard, ein Produkt der ehemaligen Firma Eypo AG, die Debitkarten von Banken aus Estland mit verschiedenen Qualitäten (sprich: mit oder ohne CVV Code) für dreistellige Kaufpreise, übertrieben hohe Zinden und Gebühren anbot. An diesen Produkten waren zumeist Privatpersonen phne Einkommen oder schlechter Bonität interessiert.

Die deutsche Prepaid Kreditkarte machte diesen unseriösen Geschäften ein Ende. Es entstand jedoch das Gerücht, dass die Prepaid Kreditkarte ein Produkt für erwerbslose und hoch verschuldete Verbraucher ohne Chance auf Erhalt einer "gewöhnlichen" Kreditkarte sei.

Prepaid Kreditkarten in Form von Mastercard oder VISA-Karten kann man u. a. von der Landesbank Berlin, der Schwäbischen Bank und der WireCard Bank erhalten. Die Konditionen und Zahlungsmöglichkeiten der Produkte unterscheiden sich. Die laufenden Kosten halten sich in Grenzen: Durchschnittlich 30-50 EUR Jahresgebühr, keine Aufladegebühren, Einzahlungen auf ein deutsches Konto sind möglich.

Da die Kreditkarte auf Guthabenbasis geführt wird, ist es unmöglich das Konto zu überziehen. Vor allem im Zeitalter des Internetshoppings und Datenklau ist diese Variante eine sichere Alternative, da mit dieser Karte niemals über die eigenen Verhältnisse eingekauft werden kann. Dieser Aspekt ist auf für Eltern interessant, die aus verschiedenen Gründen eine Kreditkarte für ihre Kinder in Betracht ziehen.

Die Karten sind nicht mit einer Hochprägung versehen und können nur an solchen Kreditkartenakzeptanzstellen verwendet werden, die online angebunden sind. Außerdem sind sie mit einem Vermerk „Electronic use only“ versehen.

Der Nachteil dieser Karten sind in einigen Fällen die Gebühren. Bei einigen Anbieter muss man bei jeder Transaktion eine Gebühr zahlen. Einige Anbieter verlangen 1 Euro für das Aufladen der Karte und für die Benutzung nochmals 1 Euro, oder 1,5 % des Umsatzes. Bei einigen Banken sind auch Modelle nur mit einer einmaligen Jahresgebühr im Angebot. Auch dort muss man sich auf Gebühren für bestimmte Dienstleistungen, wie Bargeldbezug am Automaten gefasst machen. Für das Benutzen oder das Aufladen der Karte wird nichts berechnet.

Bei der Genehmigung von Prepaid Kreditkarten spielt die Schufaauskunft und das Einkommensnachweis keine Rolle, was zur Folge hat, dass das eigene Schufakonto nicht belastet wird. Um sich ein Bild von den Vorteilen verschiedener Prepaid Karten zu machen, ist ein Vergleich der Anbieter empfohlen.

Die Optimale Kreditkarte

Bevor man sich für eine Kreditkarte entscheidet, sollte man einige wichtige Aspekte analysieren und sowohl einen Anbieter-, wie auch einem Kartenvergelich anstellen. Die vier Hauptkriterien, die einer Kartenwahl beachtet werden sollten sind:

1. Die Kreditkarten Kosten
Eine besonders interessante und häufig gestellte Frage, wenn es um Kreditkarten geht, ist: Wieviel kostet es mich? Natürlich müssen die Kosten an die finanzielle Lage des Karteninhabers angepasst sein. Es ist wichtig sich im Vorfeld über die Gesamtkosten pro Jahr zu informieren – so erlebt man keien unangenehmen Überraschungen wenn die Abrechnung kommt. Genauso muss man sich darüber im Klaren sein, dass sich die Gebühr bei der Tätigung von höheren Absätzen verringern, beziehungsweise sogar ganz entfallen kann. Sollte man sich für bestimmte Zusatzleistungen entscheiden, muss man mit höheren Kosten rechnen. Auslandgebühren müssen auch beachtet werden. Karteninhaber, die häufiger im Ausland sind, insbesondere diejenigen, die außerhalb des EU-Raumes auf Urlaubs- oder Geschäftreisen gehen, sollten sich aus Fachzeitschriften schlau machen und durch Vergleiche die optimale Kreditkarte finden. Als günstig gilt eine einprozentige Gebühr bei Umsätzen außerhalb der EU. Innerhalb der EU werden meist keine Gebühren berechnet.

2. Kreditkarten Sonderleistungen
Über Sonderleistungen kann man sich neben Zeitschriften, auch direkt beim Kreditkartenanbieter oder der Kooperationsfirma informieren. Diese reichen von Versicherungsleistungen über Bonusmeilen-Programme bis hin zum schnellen Service des Anbieters bei Verlust oder Missbrauch der Karte.

Die Deutsche Lufthansa bietet neben der normalen Miles & More Kundenkarte auch eine Kombination Kundenkarte-Kreditkarte an. Mit dieser haben die Kunden die Möglichkeit bei jeder Bezahlung mit der Lufthansa Kreditkarte weitere Meilen zu sammeln und diese für Lufthansa Flüge einzulösen.

Einige Fußballclubs bieten Fan Karten an, die gegen Stadionunfälle versichern und das Ticket bestellen erleichtern. Diese sind jedoch keine normalen Kreditkarten, sondern Co-Branding Cards. Beispiele: die FC Bayern Card der Hypovereinsbank, die Douglas Card in Verbindung mit American Express oder die ADAC VisaCard.

3. Kreditkarten Sicherheit
Die Leistungen des Anbieters bei Kartenverlust sind ein wichtiger Punkt beim Kreditkartenvergleich. Man sollte sich genauestens darüber im Klaren sein, wie im Falle von Kartenmissbrauch gehandelt wird und bis zu welcher Summe man gegebenenfalls selber haften müsste.

4. Kreditkarten Anbieter-Service
Man sollte auf folgende Aspekte achten:
  • Ist der Anbieter schnell und unkompliziert zu erreichen?
  • Gibt es eine kostenlose Hotline?
  • Sind die Mitarbeiter kompetent und zuvorkommend?
  • Gibt es eine Versicherung, die das Risiko des Kartenmissbrauchs abdeckt?

Firmenkreditkarten

Unter einer Filmenkreditkarte (auch Busines Kreditkarte genannt) versteht man eine Karten-Kombination aus VISA Karte und Mastercard. Das Kreditlimit einer Firmenkreditkarte wird in der Regel anhand der Bedürfnisse eines Unternehmens festgesetzt. Eine Firmenkreditkarte kann einer wesentlichen Prozessoptimierung in den Abteilungen Einkauf und Rechnungswesen in einem Unternehmen beitragen. Einige Kreditkartengesellschaften bieten Unternehmen die Möglichkeit ihre Kreditkartenrechnungen zinsfrei zu bezahlen, mit der Bedingung, dass die Überweisung in einem Betrag erfolgt. Des Weiteren werden auch Prozente auf den Kontosaldo eingeräumt.

Firmenkreditkarten werden von renommierten Kreditkartengesellschaftenwerden weltweit akzeptiert. Mit ihr lassen sich Ausgaben für Fahrtkosten und Übernachtung, sowie Geschäftsessen schnell und bequem bezahlen. Eine Firmenkreditkarte ermöglicht auch die Trennung zwischen geschäftlichen und privaten Ausgaben, die zum Beispiel während einer Dienstreise anfallen können. Es ist wichtig, dass der Angestellte mit dem Unternehmen vor dem Antreten der Dienstreise eine klare Vereinbarung trifft was die Abrechnung der privaten Ausgaben per Kreditkarte angeht.

In immer mehr mittelständischen Unternehmen wird dem Geschäftsreisenden eine Firmenkreditkarte, anstatt die bislang übliche Vorschusszahlung übergeben.

Die Karten werden in der Regel im Doppel angeboten
  • eine so genannte Corporate Card für geschäftliche Ausgaben
  • eine Private Card für private Ausgaben

Unternehmen müssen folgendes tun um Firmenkreditkarten zu bekommen
  • Die Firma schließt mit dem Kreditkartenunternehmen einen Rahmenvertrag ab, in dem sie festlegt, welcher Mitarbeiterkreis des Unternehmens Firmenkreditkarten erhält.
  • Manche Anbieter geben dem Unternehmen sogar die Möglichkeit, die Karten zusätzlich mit dem Firmenlogo zu versehen.
  • Die von der Geschäftsführung bestimmten Mitarbeiter erhalten einige Tage nach dem Eingang des Kartenantrages ihre Corporate und Private Cards persönlich zugesandt.

Standardleistungen
  • In erster Linie ist die Firmenkreditkarte ein Zahlungsmittel, mit dem Dienstreisende bargeldlos – und somit währungsunabhängig – bei etwa 24 Millionen Händlern weltweit bezahlen können.
  • Hinzu kommen Hunderttausende Geldautomaten und Banken, bei denen die Besitzer einer Firmenkreditkarte Bargeld beziehen können. Für den Bargeldbezug wird in der Regel ein tägliches und/oder wöchentliches Limit festgelegt.

Über die mit den Corporate Cards getätigten Zahlungen wird dem Unternehmen monatlich eine übersichtliche Abrechnung zugesandt, die einige Anbieter auch online zur Verfügung stellen.

In diesem Zusammenhang bieten die Kreditkartenunternehmen zum Teil noch weitere Leistungen
  • Ein Online-Kartenkonto, auf das die Geschäftsführung rund um die Uhr Zugriff hat
  • Ein Internetportal oder ein E-Billing-Modul, über das das Unternehmen sich die Umsatzdaten ihrer Corporate Cards in verschiedenen Formaten herunterladen und für weitere Auswertungen nutzen kann.
  • 24-Stunden-Kundenservice – inklusive Möglichkeit zur Kartensperrung.
  • Die Zusendung einer Ersatzkarte im Bedarfsfall innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Oftmals ist in den Zusatzleistungen einer Kundenkreditkarte auch eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung sowie eine Auslands-Privathaftpflichtversicherung mitinbegriffen.

Kreditkarte mit Girokonto

Die Zeiten, in denen Bankkunden so einiges für eine Kreditkarte bezahlen mussten, sind vorbei. Heute bieten zahlreiche Geldinstitute nicht nur ein kostenloses Girokonto an, sondern auch eine Kreditkarte dazu.

Immer mehr Bankkunden entscheiden sich für die Kombination Kreditkarte-Girokonto – vor allem bei verschiedenen Direktbanken gehört dies zum Service. Kunden erhalten zwei Karten: eine herkömmliche Maestro-Karte als Zahlungskarte und eine Kreditkarte für Kreditkartenzahlungen sowie Bargeldabhebungen am Automaten. Die Bank zieht jeden Monat, zu einem vereinbarten Termin, die Zahlungen der Kreditkarte automatisch vom Girokonto ab.

Die Kreditkarte bietet auch einen weiteren Vorteil: Girokonto-Kunden haben die Möglichkeit mit ihr bei einigen Banken weltweit gebührenfrei Bargeld am Automaten abzuheben. Außerdem vereinfacht die Kreditkarte auch das Shoppen im Internet. Minuspunkte für die Kreditkarte gibt es beim Bezahlen in deutschen Geschäften: anders als in den USA und Großbritannien wird das Zahlungsmittel aus Plastik nicht überall akzeptiert. Eine Kreditkarte mit Girokonto sollte man sich also am besten für die nächste Auslandsreise zulegen. Mit ihr wird auch der Einkauf im Internet viel schneller, bequemer und sicherer.

Bevor man ein Girokonto mit Kreditkarte beantragt, sollte man sich über die Bedingungen der jeweiligen Bank informieren. Einige Banken bieten das Girokonto mit Kreditkarte nur dann gebührenfrei an, wenn der Kunde von seinem Arbeitgeber einen Gehalt über eine bestimmte Höhe erhält. Girokonto-Angebote mit Kreditkarte eignen sich für Angestellte mit festem Einkommen über der Bemessungsgrenze und für Rentner. Bei den meisten Banken ist ein monatlicher Geldeingang zwischen 1.000 und 1.250 Euro Bedingung für die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos mit Kreditkarte. Es ist wichtig das Kleingedruckte zu lesen, denn viele Anbieter geben den Mindesteingang nur am Rande mit.

Die Kreditkarten-Girokonto-Kombination gibt es nur bei wenigen Banken ohne Bedingungen, mit kostenfreiem Girokonto und einer echten Kreditkarte mit Kreditrahmen.

Kreditkarte ohne Schufa

Auch wenn in Deutschland immer noch hauptsächlich mit Bargeld oder der EC-Karte bezahlt wird, so legen sich immer mehr Deutsche eine Kreditkarte zu. Der Grund: Beim Internetshopping aber auch bei anderen kostenpflichtigen Internetservices muss hauptsächlich per Kreditkarte bezahlt werden. Insbesondere bei den Angeboten ausländischer Internetanbieter ist es in der Regel so, das ausschließlich Kreditkartenzahlungen akzeptiert werden.

Es gibt aber auch andere Gründe, die für die Beantragung einer Kreditkarte sprechen. Das Plastikgeld ist zum Beispiel dann sehr hilfreich, wenn man auf Reisen im Ausland ist - denn Kreditkartenzahlungen sind zum einen sehr komfortabel und zum anderen auch sehr sicher.

Im Normalfall bekommt man eine Kreditkarte recht günstig, wenn nicht sogar kostenlos, bei seiner Hausbank oder bei einer Kreditkartengesellschaft. Damit der Kreditkartenantrag jedoch bewilligt wird, muss man eine positive Schufa aufweisen, findet jedoch die Bank einen negativen Eintrag in der Schufa, wird es relativ schwer, eine Kreditkarte zu erhalten. Banken weigern sich nun eine Kreditkarte auszustellen, denn die Kreditwürdigkeit des Antragsstellers ist in ihren Augen hin, und man möchte sich mit „unseriösen Kunden“ herumplagen, die vielleicht in kürzester Zeit wieder Zahlungsunfähig sind. Für solche Fälle gibt es die Kreditkarte ohne Schufa.

Bei der Kreditkarte ohne Schufa wird ein Eintrag bei der Schufa nicht berücksichtigt. Man erhält das Platikgeld trotz negativer Schufa, allerdings mit einem Nachteil: Bei der Karte handelt es sich um eine Kreditkarte auf Guthabenbasis. Man kann sie durch Einzahlung von Geld aufladen und damit bargeldlos bezahlen, aber nur so lange das Guthaben reicht. Dieser Nachteil kann jedoch auch als Vorteil betrachtet werden: Mit dieser Karte ist es unmöglich das Kartenkonto zu überziehen und sich dadurch zu verschulden. Die Kreditkarte ohne Schufa bietet alle Vorteile, die eine echte Kreditkarte auch hat, nämlich die Möglichkeit im Internet oder im In- und Ausland zu shoppen.

Die Prepaidkarte ist ein weiteres Finanzierungsprodukt, das anstelle einer Kreditkarte genutzt werden kann. Beide basieren auf dem gleichen Grundmodell: man kann nur ausgeben was man zuvor einbezahlt hat. "Prepaid" ist ein englisches Wort und heißt "vorrausbezahlt", es handelt sich also auch hier um eine Karte ohne Kreditrahmen, die nur solange anwendbar ist, bis das Guthaben reicht. Die Banken sichern sich gegen Risiken ab, indem sie erst gar keine eingehen. Die Kreditkarte ist an ein bestimmtes Konto gebunden und der Geldbetrag auf diesem Konto ist gleichzeitig der maximale Betrag, welcher mit der Kreditkarte bezahlt werden kann.

Kreditkarten ohne Schufa werden von Banken im Ausland herausgegben die eine Kontoführung in Euro erlauben. Da es im Ausland keine Schufa gibt und internationale Banküberweisungen inzwischen nicht mehr sehr teuer sind, kann man auch ohne Probleme bei solch einer Bank eine Kreditkarte erhalten. Man muss jedoch vor Augen halten, dass diese in den meisten Fällen kostenpflichtig sind.

Schufafreie Kreditkarten kann man zum Beispiel in Banken aus Frankreich, Belgien oder Österreich beantragen.

Vorteile der Kreditkarte

Heutzutage werden Kreditkarten immer beliebter nicht nur bei Nutzern, sondern auch bei Akzeptanzstellen. Es gibt viele Gründe, die für eine Kreditkarte sprechen. Natürlich benötigt man immer und überall Geld, doch das mit sich tragen von Bargeld ist nur dann empfehlenswert, wenn es sich um kleine Summen handelt. Der tägliche Einkauf im Supermarkt ist ganz einfach mit Bargeld zu beweltigen, und überhaupt, im Allegemeinen ist es OK in seinem Heimatland mit Bargeld zu bezahlen. Doch während des Auslandsaufenthalts ist es sehr risikoreich sein ganzes Reisevermögen mit sich zu tragen. Wird es gestohlen, ist es unwiederbringlich weg. Nicht so bei der Kreditkarte.

Verliert man das Plastikgeld, so kann man es innerhalb weniger Minuten sperren lassen und das Entheben von Geld durch fremde Hände verhindern. Beim sorgfältigen Umgang mit der Karte beschränkt sich die Haftung auf nur 50 Euro.

Dem Kreditkartenbenutzer stehen weltweit, das heißt in mehr als 240 Ländern mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen zur Verfügung. Die Hotel- und Restaurantrechnung, den Anzug, den Mietwagen kann man mit ihr bezahlen, und auch Souvenirs, Lebensmittel, Flugtickets mit ihr kaufen. Wenn mal gerade keine Akzeptanzstelle in der Nähe ist, stehen einem weltweit 24 Stunden am Tag knapp 1 Million Geldautomaten zur Verfügung.

Dem Kreditkarteninhaber wird (besonders bei „echten“ Credit Cards und Charge Cards) ein Kreditrahmen eingeräumt, der ihm jederzeit zur Verfügung steht und in der Regel einmal monatlich vom Konto des Kunden abgebucht wird. Dies ist soetwas wie ein zinsloser Kredit. Personen, die wegen negativer Bonität keine „normale“ Kreditkarte erhalten, haben die Möglichkeit eine sogenannte schufafreie Prepaid Kreditkarte zu verwenden. Auf diese Karten zahlt der Inhaber eine bestimmte Summe ein, die ihm bis zu der Ausschöpfung des „Kredites“ zur Verfügung steht. Natürlich muss für die Genehmigung von Prepaid Karten keine Schufaauskunft oder Eintragung stattfinden.

Es gibt eine Vielzahl von Kreditkartenarten – neben den normalen Karten, bieten die Gesellschaften Silber-, Gold- und Premiumkreditkarten an. Jede Karte hat ihre Vorteile – jeder muss nach einem ausführlichen Beratungsgespräch selbtst entscheiden welche Karte die Geeignedste für ihn oder sie ist. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich auch - die jährliche Nutzungsgebühr oder die Zahlungsbedingungen sind von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich.

Kreditkartennutzer haben eine bessere Übersicht ihrer Ausgaben. Eine Übersicht der Käufe und Preise wird dem Benutzer bequem ins Haus geschickt. Beim Einkauf mit der Kreditkarte gewähren einige Händler Nachlässe für ihre Kunden (z.B. an Tankstellen).

Kreditkarten kommen oft mit Bonusleistungen. Es gibt Karten, die eine Reiserücktrittsversicherung oder einen Auslandskrankenschutz beinhalten. Ehepartner erhalten eine kostenlose Kreditkarte. Beim Bezahlen mit dem Plastikgeld bieten viele Firmen Bonusprogramme an – das bedeutet presiwertere Flugtickets, ein Wellnesswochenede im Luxushotel und, und, und.

Merkmale der Kreditkarte

Kreditkarten bieten eine alternative Zahlungsmöglichkeit zur Bargeldzahlung. Sie sind klein, passen in jedes Portmonait und bieten größere Freiheit beim Einkauf, sprich einen größeren Kreditrahmen als Bargeld. Das Plastikgeld kann an vielen Millionen Akzeptanzstellen weltweit verwendet werden – sowohl bei Händlern, als auch bei Geldautomaten.

Es gibt vier große Kreditkartengesellschaften die sich den europäischen Kreditkartenmarkt teilen: MasterCard, American Express, Visa und Diners. Als Kreditkarten werden nicht nur die echten Kreditkarten, sondern auch Chargekarten, Daily-Chargekarten, Scheckkarten bzw. Debitkarten und Prepaidkarten bezeichnet. In Deutschland sind die Visa-, AMEX- oder MasterCard-Chargekarten die gängigsten Kreditkartenarten.

Die Gebühren und Transaktionskosten werden von Händler getragen, dessen Waren bzw. Dienstleistungen der Karteninhaber erwirbt (Disagio). Die Höhe des Disagios hängt von der jeweiligen Tätigkeitsbranche und dem Transaktionsvolumen des Verkäufers ab und wird in der Regel von der Kreditkartenorganisation bestimmt. In manchen Fällen kann der Händler darüber verhandeln. Hinzukommen noch Fixkosten durch die Bereitstellung der Systeme. Kreditinstitute gewähren Vertragspartnern mit sehr hohem Transaktionsvolumen auch Sonderkonsitionen. Als Gegenleistung profitiert der Verkäufer bei Einhaltung aller Verfahrensanweisungen von einer Zahlungshaftung (Delkredere). Die Gebühren die bei der Verwendung einer Kreditkarte entstehen sind um vieles höher als bei der Zahlungsabwicklung mit Maestro- oder ec-Karte.

Welche Kosten für Kartenbesitzer entstehen hängt von den Voraussetzungen des gewählten Kreditkartenherausgebers ab. Viele Kreditinstitute geben ihre Kreditkarten kostenlos heraus. Manche stellen die Bedingung, dass ein gewisser Umsatz auf der Karte vorhanden ist um sie kostenlos zu erhlaten. Bei anderen Anbietern wird eine jahresgebühr fällig. Eine andere Möglichkeit sind die sogenannten Motivkarten, für die eine einmalige Gebühr von 10 bis 15 Euro gezahlt werden muss.

Kreditkarten können entweder von einer Bank oder von einem Kreditkarteninstitut erhalten werden. Um in den Besitz einer Kreditkarte zu gelangen, muss der Kunde eine ausreichende Bonität vorweisen. Die Kreditwürdigkeit des Antragsstellers wird anhand regelmäßiger Zahlungseingänge geprüft. Eine Ausnahme bilden die Prepaidkarten – eine postive Bonität ist hier nicht nötig.

Auf einer Kreditkarte sind folgende Daten enthalten:
  1. Name des Karteninhabers – sichtbar geprägt auf der Vorderseite und auf dem Magnetstreifen gespeichert
  2. Identifikationsnummer mit 16 bzw. 15 (bei American Express Karten) Stellen sichtbar geprägt auf der Vorderseite und elektronisch gespeichert
  3. Verfallsdatum (Monat und Jahr) sichtbar geprägt auf der Voirderseite und auf dem Magnetstreifen enthalten
  4. Prüfziffer - CVC1 bzw. CVV1, nur auf dem Magnetstreifen gespeichert
  5. Unterschrift – wird vom Karteninhaber sichtbar in ein vorgesehenes Feld auf der Rückseite geprägt
  6. Kartenprüfnummer – (CVC2 oder CVV2) sichtbar, aber nicht geprägt und nicht auf dem Magnetstreifen enthalten
  7. PIN – Es gibt Karten mit oder ohne PIN. Bargeld von Geldautomaten abzuheben ist nur mit Kreditkarten mit PIN möglich

Sonderleistungen der Kreditkarte

Heutzutage bietet fast jedes große Kreditkartenunternehmen neben der Kreditkarte auch weiter Zusatzleistungen an. Zu diesen gehören: Finanzdienstleistungen jeglicher Art, Versicherungen, Partnerkarten und andere attraktive Extras. Doch bevor man sich für eine dieser Leistungen entschließt und die dafür anfallenden Gebühren neben den Kosten für die Kreditkarte mitbezahlt, sollte man sich genau erkundigen und darüber nachdenken, ob es vielleicht doch nicht besser wäre auf diese zu verzichten.

Es empfielt sich zu überprüfen ob man diese Leistungen vielleicht nicht schon anderweitig abgedeckt hat und ob die Gebühren der Kreditkarte nicht über denen von anderen Anbietern liegen. Man sollte sich keinesfalls durch übereifrige Mitarbeiter dazu überreden lassen Sonderleistungen in das gewählte Angebot einzuschließen, die man gar nicht angemessen ausschöpft.

Ein Beispiel für Sonderleistungen, die zwar auf den ersten Blick attraktiv und nötig erscheint, auf den zweiten Blick sich jedoch als überflüssig erweist, ist die mit der Kreditkarte gekoppelte Reiseversicherung. Hat man schon bereits über eine andere Firma eine derartige Reiseversicherung abgeschlossen, so ist eine zweite über die Kreditkarte eine sinnlose Investition, denn sie übernimmt keine Schäden, für die eine andere Versicherung aufkommen könnte. Da dies normalerweise im Kleingedruckten steht, wird es oft übersehen, was zu Streitigkeiten und Unannehmlichkeiten für den Kunden führt.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass Sonderleistungen immer nur zum Nachteil sind. Es gibt reichlich Zusatzleistungen mit denen man in verschiedenen Situationen sparen kann. So zum Beispiel Co-Branding Cards, die von Banken und privatwirtschaftlichen Unternehmen angeboten werden und nicht nur als Kreditkarte, sondern auch als Kundenkarte dienen. Ein bekanntes Beispiel ist die Daimler Chrysler Card. Die Deutsche Lufthansa bietet neben der Miles & More Kundenkarte auch eine Version mit Kreditkarte an. Jedes Mal, wenn der Kunde mit dieser Kreditkarte bezahlt, sammelt er weitere Meilen. Fußballclubs bieten spezielle Leistungen an: sie versichern ihre Mitglieder mit ihrer Kundenkarte gegen Unfälle im Stadion.

Die breite Palette der Sonderleistungen ist jedoch nicht nur auf Debit Cards beschränkt - auch einfache Kreditkarten sind oft damit ausgestattet. Zu diesen Leistungen gehören zum Beispiel Partnerkarten, die es Angehörigen ermöglichen kostenlos oder günstiger mit der Bahn zu fahren, mehrmals im Jahr kostenlose Magazine des Kreditkarten Unternehmens zu erhalten oder einen Wagen kautionslos zu mieten.

Weitere Sonderleistungen sind:
  • Übersichtliche, meist monatliche Abrechnungen
  • Geringer Zinsgewinn dank zeitversetzter Abrechnung
  • Bezahlen im Internet durch Mail-/Telephone-Order
  • Reservierung von Konzert- und Sportveranstaltungstickets mittles Kreditkarte
  • Bargeldloses Parken und Tankgutscheine
  • Möglichkeit der Beantragung einer Ersatzkarte bei Verlust oder Diebstahl der ersten im In- oder Ausland

Kreditkarten Sicherheit

Kreditkarten sind ein beliebtes und weitverbreitetes Zahlungsmittel und werden deswegen auch natürlich oft von Trickdieben missbraucht – wenn man ihnen die Chance gibt die Kartendaten zu stehlen. Um sich vor soetwas zu schützen, sollte man sich beim kreditkartenherausgebenden Institut genauestens über empfohlene Sicherheitmaßnahmen interessieren und nachfragen, wie hoch das Risiko ist. Bei Kreditkarten haften die Besitzer in der Regel nicht in voller Schadenshöhe (im Gegensatz zu den EC-Karten, wo dem Kartenbesitzer die volle Haftung eingeräumt wird.

Folgende Sicherheits-Tipps schützen jeden Kreditkartenbenutzer vor bösen Überraschungen:
  • Die Geheimzahl der Kreditkarte (PIN) sollte man sich gut im Kopf einprägen und sie sich keinesfalls irgendwo notieren, vor allem nicht auf der Kreditkarte oder als getarnte Telefonnummer.
  • Das Schriftstück mit der Geheimzahl sollte gleich nach dem Erhalt und der Einprägung des PINs (Persönliche Identifikations Nummer) vernichtet werden.
  • Die PIN ist alleine für den Karteninhaber bestimmt – sie darf keinesfalls an andere Personen weitergegeben werden, auch nicht an Verwandte und Bekannte. Die Kreditkartendaten dürfen keinesfalls per Email and andere verschickt werden.
  • Man sollte besonders vorsichtig bei der Eingabe der Geheimzahl in den Geldautomaten sein, damit niemand die PIN ausspionieren kann (darauf achten, dass man dicht vor der Tastatur steht, die Hand oder Geldbörse darüber halten, mehrere Finger zur Eingabe benutzen).
  • Die Kreditkarte muss an einem Diebstahlsicheren Ort aufbewahrt werden. Man darf sie nicht frei herumliegen lassen.
  • Beim Bezahlen in Geschäften, Restaurants etc. darf die Kreditkarte keinesfalls aus der Hand gegeben werden. Man darf den Verkäufer nie mit der Karte verschwinden lassen – ein paar Sekunden genügen um die Kartendaten auszulesen.
  • Es ist wichtig die Kreditkarten-Abrechnungen auf Unregelmäßigkeieten zu prüfen und diese sofort dem Kartenanbieter zu melden.
  • Der Verlust oder Diebstahl muss dem Kartenherausgeber unverzüglich gemeldet und die Kreditkarte bzw. das Kreditkartenkonto gesperrt werden.
  • Man sollte Zahlungsbelege aufheben bzw. diese niemals unvernichtet wegwerfen. Die Kreditkartennummer steht auf den Belegen und kistige Betrüger könnten sie missbrauchen.

Beim Bezahlen mit der Kreditkarte im Internet muss auf folgendes geachtet werden:
  • Die Dateneingaben werden verschlüsselt übertragen. Das geschieht in den meisten Fällen über SSL, was man an dem Sicherheitssymbol (ein gelbes geschlossenes Schloss in der Browserleiste) erkennen kann.
  • Der auf die Rückseite von Kreditkarten aufgedruckte CVC oder CVV Code ist eine Kartenprüfnummer. Sie sit nicht geprägt oder auf dem Magnetstreifen geschrieben. Anhand dieser kann festgestellt werden, ob die Kreditkartennummer echt ist oder errechnet wurde. Diese im Fall von MasterCard und Visa dreistellige und im Fall von American Express vierstellige Nummer wird in erster Linie bei Distanzzahlungen abgefragt.

Kreditkarten Abrechnung
Es gibt unterschiedliche Abrechnungsarten bei Kreditkarten. Je nach Abrechnungsart unterscheidet man zwischen verschiedenen Kreditkartentypen. Da die Übergänge von den einzelnen Kartentypen fließend sind, kann man nicht in jedem Fall eine strickte Trennung vornehmen. Es ist daher wichtig sich bei dem Kreditkartenausgeber über die Abrechnungsart zu erkundigen.

Es folgen einige Basismodelle:

1. Credit Cards
Der Kartenbesitzer erhält einmal im Monat eine Abrechnung der getätigten Zahlungen in Papierform oder durch das Internet. Er kann über den ganzen Kreditrahmen verfügen. Er entscheidet selbst darüber wann und wieviel er auf das Kreditkartenkonto einzahlt. Er kann Zahlungen in Höhe des Sollsaldos oder Teilzahlungen machen. Es ist auch möglich mit den Zahlungen eine Zeit lang auszusetzen. In diesem Fall muss aber mit Sollzinsen gerechnet werden. Diese unterscheiden sich je nach Kreditinstitut.

2. Charge Cards
Dem Karteninhaber wird, wie im Falle der „echten“ Kreditkarte, monatlich eine Abrechnung in Papierform oder online zugestellt. Beim Erhalt der Abrechnung wird auch sofort das Sollsaldo vom Girokonto abgebucht. Dies wird von den Banken in der Regel über einen Stichtag im Monat geregelt. Alle angefallenen Beträge bis zu diesem Tag werden vom Girokonto abgebucht. Der Kartennutzer profitiert von einem leichten Zinsvorteil, da er durch die Abrechnung an einem fesgelegten Stichtag an Zeit mit dem Begleichen der Beiträge gewinnt.

3. Debit Cards
Debit Cards funktionieren ohne Kreditrahmen und nur in Verbindung mit einem Girokonto. Deshalb werden angefallene Beiträge sofort dem Girokonto belastet. Der verwendete Geldbetrag wird beim Bezahlen mit einer Debitkarte zeitgleich dem Bankkonto belastet. Beispiele dafür sind die EC-Karte und die Maestro Karte, die man gewöhnlich bei einem Girokonto erhält. Vom Prinzip her funktioniert die Prepaid Kreditkarte ohne Schufa genauso. Sie ist besonders für Kunden mit schwacher Bonität interessant.

4. Prepaid Cards
Anfallende Beiträge werden zeitgleich dem Kartenkreditkonto belastet. Eine Übersicht der getätigten Zahlungen ist oft online erhältlich. Prepaid Cards sind Kreditkarten auf Guthabenbasis, das heißt, es erfolgt keine Belastung des Girokontos. Der Karteninhaber bestimmt letztendlich selbst wieviel er ausgibt. Ihm steht nur der Kreditrahmen zur Verfügung mit dem er die Kreditkarte aufgeladen hat. Dieser Betrag stellt den Verfügungsrahmen dar.

Kreditkartenbetrug

Unter Kreditkartenbetrug versteht man die Verwendung von gefälschten oder gestohlenen Kreditkarten-Daten. Dies ist eine Form des Wirtschaftsbetrugs, wobei Kartenbesitzer und/oder Händler einen wirtschaftlichen, also finanziellen Schaden erleiden.

Der Diebstahl von Kreditkartenangaben geschieht nicht nur auf physikalischen Wege, also durch Taschendiebe, sondern auch mittels elektronischen Methoden.

Die Täter haben mehrere Möglichkeiten um diese illegale Tat zu begehen:
  • Erschleichung durch E-mails. Im Englischen wird diese Tat als Phishing bezeichnet. Bei dem Begriff handelt es sich um ein englisches Wortspiel, das in Anlehnung auf die Begriffe ’fishing’ (’Angeln’, ’Fischen’), Phreaking (Kofferwort aus dem Englischen, das sich in erster Linie auf die Manipulierung von Telefonsystemen bezieht) oder auch ’password fishing’ entstanden ist. Ins Deutsche übersetzt heißt das soviel wie „Angeln nach Passwörtern mit Ködern“. Ein Beispiel hierfür sind E-Mails in denen sich die Täter als Mitarbeiter einer Kreditkartengesellschaft bzw. einer Bank ausgeben und nach den Daten des Kartenbesitzers fragen.
  • Fiktive Internetdienste und Shops. Der Kartenbesitzer wird durch unschlagbare Angebote in gefälschten Onlineshops dazu verleitet seine Kartendaten preiszugeben.
  • Zugriff auf E-Mail-Korrespondenz
  • Nutzung von Datenlecks und Sicherheitslöschern. Für Hacker ist es möglich mittels Sicherheitslöscher und Insiderwissen an Kundendaten und dadurch auch an Kreditkartendaten zu gelangen.

Kreditkartenfälscher haben es leicht dank der Tatsache, dass die Mehrzahl der Kreditkartenherausgeber aufsteigende Kartennummern verwenden. Gelangen sie in den Besitz einer Kreditkarte mit Verfalldatum, ist es für sie relativ einfach die folgenden Zahlen zu erraten. Die eingerechnete Prüfziffer bietet keineswegs ausreichenden Schutz, da ihre Berechnung öffentlich bekannt ist. Außerdem gibt es auch noch Kreditkartennummern-Generatoren, die mathematisch genaue Nummern berechnen.

Händler tragen, im Gegensatz zu Kreditkartenbesitzern, das vollumfängliche Risiko beim Kreditkartenbetrug. Während die zugestellten Abrechnungen innerhalb einer Frist vom Kreditinstitut auf ihre Korrektheit überprüft werden, müssen Händler im Betrugsfall ihr Geld selbst zurückfordern. Der Grund dafür liegt darin, dass die Autorisierung lediglich prüft, ob die angegebene Kartennummer gültig und gedeckt ist. Die Übereinstimmung der Identität mit dem Kartenbesitzer wird wegen dem Datenschutz nicht geprüft.

Händler sollten deswegen folgende Anweisungen befolgen:
  • Wiederholte Überprüfung des CVC2- oder CVV2-Codes
  • Adressverifikation (wenn möglich)
  • Besonders vorsichtig vorgehen, wenn der Kunde eine andere Kartennummer angibt, als beim letzten Mal.
  • Erhöhte Vorsicht, wenn der Kunde mit einer Kartennummer bezahlt, die schon von einem anderen verwendet wurde.
  • Festsetzung eines Bestellwert-Limits (vor allem für Neukunden)
  • Die Ware darf nur gegen unterschriebenen Lieferschein ausgehändigt werden. Die Unterschrift des Kunden auf dem Kreditkartenbeleg reicht nicht aus. Wenn der Kunde später reklamiert, dass er die Ware nicht erhalten hat und der Händler keine schriftliche Bestätigung, die vom Kunden unterzeichnet wurde, nachweisen kann, muss er den Kaufpreis zurückerstatten.

*Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität.