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Willkommen bei deinKredit.net

Kredite werden heutzutage fast genauso häufig über das Internet beantragt wie bei der Hausbank. Durch unsere Kreditvergleiche finden Sie die besten Angebote - vom Ratenkredit bis zur Baufinanzierung. Mit nur wenigen Klicks erstellen Sie Ihren persönlichen Vergleich - Kostenlos, Unverbindlich, Schnell!

Ihre Vorteile bei einem Online-Kreditvergleich


Zeitersparnis: Durch unseren Kreditvergleich können Sie alles bequem von zu Hause erledigen. Sparen Sie sich den Weg zu den Banken um Angebote einzuholen, um Sie später zu vergleichen.


Geldersparnis: Wir haben die großen Geldinstitute und Banken für Sie zusammengefasst. Durch diese Kooperationen können wir Ihnen über unseren Onlinerechner sehr gute Konditionen anbieten.
Weniger Aufwand: Im Gegensatz zu einem Kredit bei Ihrer Hausbank können Sie hier Ihren Kredit bequem von zu Hause aus beantragen. Benötigte Dokumente können ebenfalls Online eingereicht werden.

So funktioniert Kreditvergleich heute

Früher waren Kredite fast ausschließlich über Filialbanken zu beantragen. Brauchte man Geld, musste ein Termin bei der Hausbank vereinbart werden. Dann wurden Kontoverläufe geprüft und weitere Unterlagen angefordert. Hat alles so weit gepasst, kam der Berater auch schon mit dem fertigen Kreditvertrag. Diesen brauchte man nur noch unterzeichnen und das Geld wurde auf das Konto überwiesen.

Einen Kreditvergleich wie wir ihn heute kennen gab es früher nicht. Um die Konditionen der einzelnen Banken miteinander zu vergleichen, mussten Termine für alle Banken vereinbart werden was sehr Zeitintensiv war. Heute läuft das ganze viel bequemer ab dank des Internets.


Vorteil: Kreditvergleichsrechner

Raten- und Privatkredite mit Sofort-Auszahlung lassen sich am einfachsten bequem online vergleichen und abschließen. Hier haben wir es nämlich nur mit drei Variablen zu tun, die Ihr ganz einfach anpassen könnt:
  • Kreditbetrag
  • Laufzeit
  • Monatliche Rate
Auf einem Blick können Sie nun die Zinssätze und Rahmenbedingungen der Banken miteinander vergleichen. Änderungen und spezielle Konditionen werden Automatisch und direkt in den Vergleich geladen. Ihr könnt euch ausmalen wie viel Arbeit ihr euch dadurch spart und nebenbei noch alle wichtigen Informationen zu sehen bekommt.


Welche Kreditarten lassen sich vergleichen?

Es gibt spezielle Kreditrechner z.B. für die Baufinanzierung, diese können Ihnen aber nur als Ratgeber dienen. Grund dafür sind die zahlreichen Variablen die bei einer Baufinanzierung anfallen wie beispielsweise die Immobilienbewertung. Das Gleiche gilt auch für gewerbliche Kredite. Es müssen Sicherheiten geprüft werden, um das Risiko für die Banken so niedrig wie möglich zu halten.

Am besten lassen sich Kredite mit einheitlichen Rahmenbedingungen vergleichen. Hierzu zählen unter anderem Ratenkredit, Privatkredit und Autokredit. Für diese "einfachen" Kredite braucht die Bank als Sicherheit nur eure Bonität und ein fristloses Arbeitsverhältnis. Weitere Sicherheiten werden nicht benötigt. Die Zinsen werden in der Regel für die gesamte Laufzeit festschrieben. So bleibt auch Ihre Monatliche-Rate gleich.

Statistik zu beantragten Krediten von 2006 bis 2017 Quelle: Statista

Fakten zu unserem Vergleich:
  • Kreditvergleiche funktionieren am besten für Privatkredite (Ratenkredite).
  • Ihr kriegt einen tollen Überblick zu den derzeitigen Zinsen der Banken, welche Ihr untereinander einfach vergleichen könnt.

Voraussetzungen für einen Kredit

Um einen Ratenkredit beantragen zu können müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Die Beantragung geht hier bequem und einfach von zu Hause aus.

Damit es zu einem erfolgreichen Abschluss kommt brauchen die Banken aber gewisse Informationen. Folgende Punkte sind Voraussetzungen:

  • Volljährigkeit (Min. 18 Jahre Alt)
    In Deutschland wird man ab dem 18. Lebensjahr als voll geschäftsfähig angesehen. Ansonsten zählen abgeschlossene Verträge als unwirksam.
  • Ausreichende Bonität
    Um eine Auskunft bei der Schufa kommt man leider nicht drumherum. Negativ hinterlegte Einträge verschlechtern euren Score und auch eure Chancen einen Kredit zu bekommen.
  • Ein regelmäßiges Einkommen
    Ein regelmäßiges Einkommen zählt für die Banken als größte Sicherheit und zeigt Ihnen und den Banken auch gleich welche Beträge ohne Risiko tragbar wären.
  • Wohnsitz und Bankkonto in Deutschland
    Wer einen Kredit in Deutschland aufnehmen möchte, der muss auch in Deutschland wohnen. Das Bankkonto muss ebenfalls bei einer Deutschen Bank geführt werden.


Wieviel Kredit kann ich beantragen?

Erfüllt ihr die Voraussetzungen für einen Kredit kommt die nächste Frage: Wie viel Kredit kann ich bekommen? Diese Frage müsst ihr für euch beantworten denn keiner kennt eure Finanzlage besser als ihr selbst. Stellt eure monatlichen Einnahmen mit euren Ausgaben gegenüber und ihr werdet sehen wie viel Spielraum ihr habt. Als Ausgaben zählen z.B. Mietkosten, Telefon und Internet, andere Kredit und Versicherung, KFZ-Kosten (Sprit, Reparatur und Wartung) und Lebenshaltungskosten.

Ein solcher Kassensturz hält auch immer kleinere Überraschungen bereit. So werdet ihr z.B. sehen welche Posten euch unnötig viel Kosten und könnt diese ausbessern. Eure Ausgaben könnt ihr auf diese Art und Weise Optimieren und euch mehr finanziellen Spielraum verschaffen.


Große Vielfalt - deinKredit.net hilft dir bei der Auswahl

Ein Kredit hilft ihnen über einen bestimmten Zeitraum Luft zu schnappen, wenn es eng wird - so funktioniert es schon seit Jahrhunderten. Es rücken immer mehr Finanzdienstleister und Portale in den Vordergrund wodurch ein Wettbewerb entsteht, welchen Ihr zu eurem Vorteil voll und ganz ausnutzen könnt. Nutze auch du unseren Kreditvergleich und sichere dir Top-Zinsen.


Weitere Kreditarten im Kreditvergleich


Ratenkredit

Für den Ratenkredit benutzen die Banken und sonstigen Kreditgeber ganz unterschiedliche Bezeichnungen, ferner gibt es auch Sonderformen der Ratenkredite, die auf spezielle Gruppen von Kreditnehmern zugeschnitten sind. So wird anstelle des Ratenkredites häufig auch die Bezeichnung Konsumentenkredit oder Konsumentendarlehen, Allzweckdarlehen, Privatdarlehen oder Anschaffungsdarlehen verwendet.

Die Ratenkredite gehören zu derjenigen Darlehensart, die in Deutschland am häufigsten genutzt werden. Im weitesten Sinne ist im Grunde jeder Kredit ein Ratenkredit, den man kontinuierlich in Raten zurück zahlt. So sind eigentlich nur endfällige Darlehen, wo die Tilgung am Ende der Laufzeit erfolgt und der Dispokredit, wo keine stetige Rückzahlung vorgesehen ist, nicht in den Bereich der Ratenkredite einzuordnen. Für den Ratenkredit benutzen die Banken und sonstigen Kreditgeber ganz unterschiedliche Bezeichnungen, ferner gibt es auch Sonderformen der Ratenkredite, die auf spezielle Gruppen von Kreditnehmern zugeschnitten sind. So wird anstelle des Ratenkredites häufig auch die Bezeichnung Konsumentenkredit oder Konsumentendarlehen, Allzweckdarlehen, Privatdarlehen oder Anschaffungsdarlehen verwendet. Spezielle Ausprägungen des Ratenkredites, die sich in der Regel durch einige Besonderheiten auszeichnen, sind zum Beispiel der Autokredit, der Sofortkredit, der Kredit ohne Schufa, der Studentenkredit oder der Kleinkredit. Was viele Kunden und Verbraucher sich gar nicht in dem Maße vor Augen führen: auch bei jeder Ware, die man zum Beispiel online über den Versandhandel erwirbt, und die man nicht sofort in einer Summe, sondern eben auf Raten zahlen muss, handelt es sich um einen Ratenkredit.

Eine sehr positive Eigenschaft des Ratenkredites besteht unter anderem darin, dass der Kredit als solcher sehr transparent und auch für Anfänger im Bereich Finanzierung leicht zu verstehen ist. Das liegt sicherlich auch daran, dass zum einen keine komplizierte Tilgungsverrechnung stattfindet. Aus Kostensicht ist dieses zwar ein Nachteil, weil man stets die Zinsen auf den vollen Darlehensbetrag zahlen muss, auf der anderen Seite wird der Kredit dadurch aber auch transparenter. Man weiß direkt bei Abschluss des Ratenkredites, wie viele Zinsen man während der gesamten Laufzeit zahlen muss und wie hoch die monatliche Rate sein wird. Da die Rate bzw. der Zinssatz beim Ratenkredit während der Laufzeit auch nicht geändert werden, bietet diese Art von Darlehen für den Kunden eine große Kalkulations- und Planungssicherheit. Vorteilhaft für den Kreditnehmer ist zudem auch, dass es bei den meisten angebotenen Ratenkrediten seitens der Bank erlaubt ist, dass man Sondertilgungen leistet und somit die Dauer der Rückzahlung oder alternativ auch die Höhe der Rate verringern kann.


Baufinanzierung

Möchte man den Kauf oder den Bau einer Immobilie durch ein Darlehen finanzieren, ist der Baufinanzierung Überblick sehr wichtig, um alle wissenswerten Tatsachen und Fakten im Rahmen der Finanzierung zusammen zu tragen. Die Baufinanzierung stellt für sehr viele Verbraucher die ideale und auch oftmals einzige Möglichkeit dar, wie sie ein eigenes Heim finanzieren können. Dennoch werden die zu finanzierenden Kosten von nicht wenigen Verbrauchern unterschätzt, denn die Kosten, die im Rahmen der Baufinanzierung finanziert werden müssen, sind nicht nur die Kauf- oder die Baukosten der Immobilie, sondern auf den Kreditnehmer kommen noch deutlich mehr Kosten zu. Daher gehört es zu den ersten „Maßnahmen“ sich im Rahmen der Baufinanzierung Überblick darüber zu verschaffen, welche Gesamtkosten anfallen werden. Dieses sind neben den reinen Bau- oder Kaufkosten zum Beispiel die so genannten Baunebenkosten, Notarkosten, möglicherweise Erschließungskosten, evtl. Maklercourtage oder Kosten für Gutachter, wenn man das zu erwerbende Objekt vorher schätzen und begutachten lassen möchte.

Nach der Ermittlung der Gesamtkosten sollte man in einem zweiten Schritt feststellen, wie viel Eigenkapital man zur Verfügung hat. Dabei müssen die Werte und Guthaben mit eingerechnet werden, die sofort zur Verfügung stehen, damit der zu finanzierende Teil an Fremdmitteln reduziert werden kann. Je mehr Eigenkapital man in die Finanzierung mit einbringen kann, desto günstiger und auch stabiler ist die Finanzierung letztendlich. Im nächsten Schritt gilt es nun nach der Ermittlung der Fremdfinanzierungssumme, sich nach den passenden Darlehen umzusehen, mit denen man die Baufinanzierung durchführen möchte. Es stehen hier nicht nur die klassischen Hypothekendarlehen zur Auswahl, sondern zum Beispiel auch endfällige Darlehen, Bauspardarlehen, oder Förderdarlehen, wie zum Beispiel das KfW-Darlehen. Man sollte hier idealerweise einen Mix aus verschiedenen Darlehensarten wählen, damit man die Gesamtfinanzierung so flexibel wie möglich gestalten kann. Auch der zu zahlende Zinssatz gehört natürlich zum Baufinanzierung Überblick dazu, damit man seine Gesamtbelastung in Form der Monatsraten kalkulieren kann. Nur so kann man letztendlich einschätzen, ob die Baufinanzierung als solche auch realisierbar sein wird.


Immobilienkredit

Immobilienkredite werden heute sehr häufig genutzt, weil praktisch kaum ein „Häuslebauer“ das zu finanzierende Objekt aus dem eigenen Kapital heraus finanzieren kann. Dabei stellen die Immobilienkredite auf jeden Fall die mit Abstand am günstigste Kreditart dar.

Immobilienkredite werden heute sehr häufig genutzt, weil praktisch kaum ein „Häuslebauer“ das zu finanzierende Objekt aus dem eigenen Kapital heraus finanzieren kann. Dabei stellen die Immobilienkredite auf jeden Fall die mit Abstand am günstigste Kreditart dar, mittels der man den Kauf oder auch den gesamten Bau einer Immobilie finanzieren kann. Ein Immobiliendarlehen wird in der Regel von drei verschiedenen Kreditgebern angeboten, und zwar von der „normalen“ Bank, von den speziellen Hypothekenbanken, oder auch von den Bausparkassen, wo man den Immobilienkredit in Form des Bauspardarlehens erhalten kann. All diese Kredite haben zunächst gemeinsam, dass es sich dabei um Darlehen mit einer sehr langen Laufzeit handelt, weil natürlich auch die zu finanzierende Summe sehr hoch ist. Eine ideale Baufinanzierung sieht in der Regel zum einen vor, dass man die Finanzierung nicht über die volle Kauf- oder Bausumme durch einen Immobilienkredit vornimmt, sondern auch etwas Eigenkapital (15-20 Prozent) mit einbringen sollte. Zum anderen sollte man auch nicht nur einen Kredit nutzen, sondern die Immobilienfinanzierung auf unterschiedliche Darlehen aufteilen.

So kann man sich zum Beispiel in Kombination für einen Immobilienkredit mit Festzinsen, einen Immobilienkredit mit variablen Zinsen, ein endfälliges Darlehen oder ein Bauspardarlehen entscheiden. Neben der langen Laufzeit ist der große Vorteil des Immobilienkredites für den zukünftigen Immobilienbesitzer als Kunden, dass die Zinsbelastung relativ gering ist. Es kommt sogar nicht selten vor, dass die zu zahlende Kreditrate für den Immobilienkredit nicht höher ist, als die Miete, die man bisher monatlich zahlen musste. Die Höhe der Zinsen richten sich in erster Linie danach, wie hoch der Leitzinssatz ist, und zudem auch nach der Art der Zinsen (Festzins oder variabler Zinssatz), sowie nach der Festlegungsdauer, wenn man sich für einen Festzins entscheiden sollte. Schon seit einiger Zeit kann man zum Beispiel ein Hypothekendarlehen mit einer Zinsfestschreibung von fünf Jahren zu einem Zinssatz von kaum mehr als drei Prozent bekommen (Stand August 2009). Somit kann der Immobilienkredit sicherlich in vielen Fällen dazu beitragen, dass einige Personen, eben aufgrund der niedrigen Zinsbelastung, ein Haus oder eine Wohnung erwerben können was aus finanziellen Gründen noch vor wenigen Jahren vielleicht gar nicht möglich gewesen ist.


Sofortkredit

Sofortkredite sind besondere Formen der Ratenkredite, die insbesondere von Kunden in Anspruch genommen und gesucht werden, die nicht lange auf die Auszahlung eines Darlehens warten können oder warten möchten.

Sofortkredite sind besondere Formen der Ratenkredite, die insbesondere von Kunden in Anspruch genommen und gesucht werden, die nicht lange auf die Auszahlung eines Darlehens warten können oder warten möchten. Faktisch gesehen sind heute fast alle Ratenkredite fast als Sofortkredite zu bezeichnen, weil im Normalfall nie mehr als ein bis vier Tage zwischen der Beantragung eines Darlehens und der effektiven Auszahlung der beantragten Darlehenssumme vergehen. Auch wenn die Sofortkredite in erster Linie seitens der Direktbanken, und weniger von den Instituten mit Geschäftsstellen angeboten werden, so muss man an dieser Stelle festhalten, dass zwischen der Beantragung des Kredites, ob dieser nun explizit als Sofortkredit benannt wird der nicht, und der Auszahlung der Darlehenssumme auf das Girokonto oder auch in bar, bei den Filialbanken oftmals ein geringerer Zeitraum liegt, als bei den Direktbanken. Dieses ist im Grunde auch ganz einfach zu erklären: Eine Sofortbank kann zwar im Idealfall zwischen Beantragung eines Darlehens und der Zusage nur einige Minuten benötigen, dennoch müssen dem Kreditnehmer natürlich erst die Verträge zur Unterschrift zugesendet werden, bevor das Darlehen ausgezahlt werden kann.

Die einzige Möglichkeit diesen Vorgang insgesamt zu beschleunigen besteht darin, den Vertrag per Kurier mitsamt dem Kapital zum Kreditnehmer zu bringen, was aber verständlicherweise aus Kostengründen von kaum einem Kreditgeber angeboten wird. Bei der Filialbank hat man hingegen de Möglichkeit, die drei Schritte Beantragung des (Sofort-) kredites, Unterschrift der Darlehensverträge und Auszahlung des Kapital quasi reibungslos hintereinander weg durchführen zu lassen. Im Rahmen des gesamten Kreditgespräches kann man in der Filiale vor Ort den Kredit beantragen, der Sachbearbeiter kann diesen genehmigen oder ablehnen, und nach der Kreditzusage können die Verträge auch direkt von beiden Parteien unterzeichnet werden. Da auch Bargeld vor Ort in der Bankfiliale natürlich vorhanden ist, kann somit auch direkt im Anschluss die Auszahlung erfolgen. Sofortkredite können also als ganz normale Ratenkredite bei der Filialbank schneller sein, als bei den Direktbanken.


Autokredit

Autokredite nutzen heutzutage im Grunde die meisten Personen, die sich einen Neuwagen, einen Gebrauchtwagen oder auch ein Motorrad anschaffen möchten. Es gibt zwei große Gruppen von Kreditgebern in diesem Bereich, nämlich auf der einen Seite die normalen Kreditinstitute, die auch nun schon seit einigen Jahren spezielle Autokredite anbieten, und auf der anderen Seite die Autoverkäufer selber. Hier wird das Darlehen dann im Normalfall von der zugehörigen Autobank vergeben, wenn es sich um einen Vertragshändler handelt. Aber auch freie Händler vergeben inzwischen mitunter Autokredite, um auch in dieser Hinsicht wettbewerbsfähig zu bleiben. In den meisten Fällen muss man mittels des Autokredites nicht die gesamten Kaufkosten für das Fahrzeug finanzieren, sondern sehr häufig hat man Eigenkapital zur Verfügung, entweder in Form von bestehenden Guthaben oder auch in Form des bisherigen Fahrzeuges, was man dem Händler verkaufen kann. Bevor man sich konkret für einen bestimmten Anbieter entscheidet, bei dem man den Autokredit in Anspruch nehmen möchte, gilt es zuvor, noch eine wichtige Frage zu klären.

Diese Frage besteht darin, wo der Autokredit generell am günstigsten zu erhalten ist, bei einem normalen Kreditinstitut oder doch beim Autohändler und dessen zugehörige Autobank. Auf den ersten Blick scheint die Frage schnell beantwortet werden zu können, weil die Autohändler in den allermeisten Fällen einen niedrigeren Zinssatz als die Universalbanken anbieten. Davon darf man sich als Kreditnehmer aber nicht täuschen lassen. Der entscheidende Vorteil des Autokredites, den man bei der normalen Bank abschließt, besteht nämlich in der Tatsache, dass man in der Folge als Barzahler beim Autohändler auftreten kann und einen Rabatt von bis zu 25 Prozent auf den Kaufpreis aushandeln kann. Somit muss also bei einem Autokredit der Hausbank letztendlich eine durch den Rabatt geringere Summe finanziert werden als beim Kredit der Autobank bzw. des Händlers. Daher gilt es auszurechnen, was im konkreten Fall günstiger ist: Eine höhere Kreditsumme mit geringeren Zinsen zu finanzieren, oder einen geringeren Kreditbetrag mit höheren Zinsen zu finanzieren. Bei diesem Vergleich gibt es auch kein Ergebnis, was allgemein gültig ist, sondern es hängt vor allen Dingen von der Darlehenssumme und der Zinsdifferenz zwischen den Angeboten ab, welche Variante nun günstiger ist.


Onlinekredit

Onlinekredite stellen eine sehr zeitgemäße Art von Darlehen dar, weil das Internet auch in der Finanzwelt einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Zwischen dem Darlehen, welches man in der Geschäftsstelle einer Bank abschließen kann und dem Onlinekredit, bestehen in erster Linie zwei Unterschiede, ansonsten sind die bedien Kreditarten in weiten Teilen identisch. Der erste Unterschied besteht darin, dass die Onlinekredite in den meisten Fällen einen aus Sicht des Kreditnehmers besseren Zinssatz aufweisen als die herkömmlichen Kredite, die man in der Geschäftsstelle eines Kreditinstitutes beantragen kann. Die Erklärung für die recht günstigen Konditionen ist relativ einfach und besteht vor allen Dingen darin, dass die Kreditinstitute, welche die Onlinekredite anbieten, die Kosten, die sie durch ihre reine Online-Tätigkeit einsparen (Personal- und Materialkosten) in der Form an den Kunden weiter geben, dass dieser weniger Zinsen für den Kredit zahlen muss. Schon alleine die Tatsache, dass die Onlinebanken keine kostenintensiven Geschäftsstellen unterhalten müssen, reduziert die Kosten erheblich.

Der zweite Unterschied zwischen dem Kredit, den man vor Ort in der Filiale erhält und dem Onlinekredit besteht im Weg der Beantragung. Beim Onlinekredit kann man das Darlehen über das Internet beantragen, was in den meisten Fällen von der eigenen Wohnung aus möglich ist. Man muss also keinen Termin bei der Bank machen und sich im Rahmen eines längeren Kreditgespräches vor Ort um die Beantragung des Darlehens kümmern. Dieses ist für die meisten Kunden auf der einen Seite ein Vorteil, weil man Zeit spart. Auf der anderen Seite kann es für die Kunden ein Nachteil sein, die sich im Rahmen der Kreditaufnahme auch eine Beratung wünschen, denn diese fällt beim Onlinekredit natürlich gänzlich weg. Wer also noch etwas unsicher im Zusammenhang mit der Kreditaufnahme ist und sich vorab noch informieren möchte, der kann durchaus, trotz etwas schlechterer Konditionen, die Variante der Kreditbeantragung vor Ort wählen. Wer hingegen schon sehr erfahren im Umgang mit Krediten ist und keine Fragen mehr hat, kann besser die günstigere Alternative der Onlinekredite nutzen.


Kleinkredit

Kleinkredite stellen eine Unterart des Ratenkredites dar. Bei den meisten Banken ist es der Fall, dass Ratenkredite zwar hinsichtlich des zu wählenden Kreditbetrages recht flexibel angeboten werden, dass es aber fast immer eine Mindestsumme gibt, die der Kunde als Kredit beantragen muss. Dieses ist aus Rentabilitätsgründen seitens der Bank notwendig, weil die Kosten für die Bank (Verwaltung, Kreditsicherung etc.) bei geringen Darlehenssummen höher sind, als der Ertrag, den man aufgrund der erhaltenen Kreditzinsen bzw. der Zinsspanne als Gewinn erzielt. Dennoch ist es so, dass manche Banken auch so genannte Kleinkredite anbieten, die sich gerade durch recht geringe Mindest-Kreditsummen auszeichnen. Der Kleinkredit soll hier oftmals dazu dienen, neue Kunden zu gewinnen oder bestehende Kunden zu halten, auch wenn die Bank vielleicht durch die Kreditvergabe im Einzelfall keinen Gewinn erzielt, die Kreditvergabe wird hier also vielmehr als Investition in die Kundenbeziehung gesehen. Wie hoch die Mindestkreditsumme beim Kleinkredit ist, hängt natürlich vom jeweiligen Anbieter ab. Manche Banken bieten Kleinkredite ab 1.000 Euro an, manche ab 500 Euro, sehr wenige Banken geben dem Kunden sogar die Möglichkeit, bereits ab 300 Euro einen Kleinkredit zu erhalten.

Auch wenn sich viele Verbraucher sicherlich denken, dass der Aufwand für eine Darlehenssumme von wenigen hundert Euro zu groß ist, und das man alternativ statt dem Kleinkredit einfach des Dispokredit nutzen kann, so ist der Kleinkredit als Ratenkredit von der Zinsbelastung her natürlich günstiger als der Dispokredit. Ferner kann es auch möglich sein, dass man seinen Dispokredit bereits ausgeschöpft hat, aber da man nun kurzfristig noch Kapital benötigt, bleibt hin und wieder nur die Alternative Kleinkredit übrig. Falls man den Dispokredit allerdings schon eine längere Zeit ausgeschöpft hat, sollte man sich überlegen, diesen in einen Ratenkredit umzuwandeln. In dem Fall müsste man dann auch keinen separaten Kleinkredit in Anspruch nehmen, da man den benötigten Geldbetrag im neuen Gesamtbetrag mit berücksichtigen kann.


Privatkredit

Privatkredite werden von Banken in verschiedenen Versionen vergeben. Manche Banken bezeichnen zum Beispiel normale Ratenkredite schon dann als Privatkredit, wenn das Darlehen an einen Privatkunden, also nicht an einen Geschäftskunden, vergeben wird. Andere Banken hingegen bezeichnen nur solche Darlehen als Privatkredit, die an besondere Kunden vergeben werden, die sich in aller Regel durch eine besonders gute Bonität auszeichnen. Eine recht neue Variante der Privatkredite gibt es inzwischen im nahezu völlig privaten Bereich, in dem die Banken an der Kreditvergabe gar nicht mehr beteiligt werden. Bezeichnet wird diese Art von Privatkrediten häufig als „Kredit von Privat an Privat“. Während auch hier der Kreditnehmer eine Privatperson ist, ist im Gegensatz zum normalen Bankkredit auch der Kreditgeber eine Privatperson. Man findet inzwischen im Internet eine Hand voll von Anbietern, welche als Vermittlung für die Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen fungieren. Die Anbieter stellen das System und die Plattform zur Verfügung, wo Kreditsuchende und die potentiellen Kreditgeber miteinander in Kontakt treten können.

Diese Art von Kreditabwicklung stellt im Übrigen die ursprüngliche Art und Weise dar, wie Geld in früheren Zeiten verliehen wurde, wo noch keine Banken beteiligt gewesen sind. Man entscheidet sich aus Sicht des Kreditnehmers oftmals für diese Form der Kreditnutzung, weil man den Privatkredit von einer anderen Person häufig preiswerter (vom Zinssatz her) erhält, als wenn man die Bank als Kreditgeber nutzt. Natürlich hat der Kreditnehmer aber auch hier die Verpflichtung, die Kreditraten ordnungsgemäß zu zahlen, auch wenn der Darlehensgeber kein Kreditinstitut ist. Aber auch für den Kreditgeber hat diese Form des Privatkredites einen Vorteil. Da der Kreditgeber im Grunde das Darlehen als Investition ansieht, weil er als Entgelt für die Überlassung seines Kapitals einen Ertrag in Form der Kreditzinsen erzielt, muss man diese Zinsen auch mit den möglichen Erträgen aus Geldanlagen vergleichen. Hier wird man als Kreditgeber schnell feststellen, dass man mit einer Geldanlage im relativ sicheren Bereich deutlich geringere Erträge erzielen kann, als mit dem Verleihen von Geld in Form des Kredites von Privat an Privat.


Beamtenkredit

Beamtenkredite werden von einigen Banken als besondere Darlehensart vergeben, und zwar ausschließlich an Beamte und an Angestellte des öffentlichen Dienstes. Zunächst einmal gibt es keinen sehr offensichtlichen Unterschied zwischen einem normalen Ratenkredit, der von jedem Kunden genutzt werden kann, und dem Beamtenkredit. Allerdings beinhaltet der Beamtenkredit dann doch einige Besonderheiten, die den Unterschied zu einem normalen Ratenkredit ausmachen. Eine erste Besonderheit besteht darin, dass der Beamtenkredit kein gewöhnlicher Ratenkredit in dem Sinne ist, dass die monatliche Rate auf der einen Seite aus den Kreditzinsen und zudem auf der anderen Seite aus der Tilgung des Kredits besteht. Das Beamtendarlehen ist vielmehr ein so bezeichnetes endfälliges Darlehen, was nichts anderes bedeutet, als dass während der Laufzeit ausschließlich die zuvor vereinbarten Zinsen gezahlt werden, die Tilgung des Darlehens aber erst später erfolgt, nämlich am Fälligkeitstag des Beamtenkredites. Anstelle der Tilgung wird dann ein gewisser Betrag in bestimmte Sparverträge eingezahlt, beispielsweise in eine Kapitallebensversicherung oder in eine Fondsgebundene Lebensversicherung, und mit Fälligkeit des Vertrages wird dann die Gesamtsumme zur Tilgung des Darlehens verwendet.

Eine weitere Besonderheit der Beamtenkredite besteht ferner darin, dass die Laufzeiten der Darlehen bedeutend länger sind, als bei einem Ratenkredit, wo in der Regel bei 72 Monaten die maximale Laufzeitgrenze erreicht ist. Beamtenkredite hingegen werden sogar bis zu 20 Jahren an Laufzeit vergeben. Zweckgebunden sind die Darlehen für Beamte in der Regel nicht, allerdings knüpfen viele Banken die Darlehensvergabe an die Bedingung, dass mit dem Beamtendarlehen nicht neue Schulden gemacht werden, sondern es sollen in erster Linie bereits vorhandene Verbindlichkeiten, also andere Kredite, abgelöst werden. Diese Ablösung macht auch für den Kreditnehmer insofern Sinn, als dass man beim Beamtenkredit in den meisten Fälle Zinskonditionen erhält, die unter dem normalen Niveau der Kreditzinsen liegen. Die Höhe des Beamtendarlehens ist variable, allerdings nicht, wie der gewöhnliche Ratenkredit in der Regel, an eine Obergrenze von 50.000 Euro gebunden. Zumeist ist die maximale Höhe vom Einkommen abhängig, wobei im Durchschnitt maximal das 20-fach Nettoeinkommen als Obergrenze gilt. Wer als Beamter also im Monat rund 3.500 Euro netto verdient, kann durchaus einen Beamtenkredit in Höhe von bis zu 70.000 Euro bekommen.


Studentenkredit

Studentenkredite gehören in die Reihe von Darlehen, die von einigen Banken als spezielle Finanzierungsformen angeboten werden. Diese Darlehen sind auf bestimmte Ziel- und Kundengruppen ausgerichtet, was für die Praxis bedeutet, dass man eine bestimmte Voraussetzung erfüllen muss, um das jeweilige Darlehen nutzen zu können. Die grundlegende Voraussetzung beim Studentenkredit besteht zunächst einmal darin, dass man ein Student sein muss. Als Nachweis wird in der Regel von der kreditgebenden Bank verlangt, dass man eine Immatrikulationsbescheinung vorlegt, also ein Nachweis, dass man offiziell an einer Fachhochschule oder an einer Universität eingeschrieben ist. Dieser Nachweis wird zum Erhalt des Studentenkredites vor allen Dingen darum verlangt, weil man bei diesem Darlehen einige Vorteile gegenüber von gewöhnlichen Krediten hat. Der Studentenkredit zeichnet sich vor allen Dingen durch seine sehr kundenfreundliche Rückzahlungsmöglichkeit aus und hebt sich dadurch von anderen Ratenkrediten deutlich ab. So ist es zum Beispiel inzwischen üblich, dass der Kreditnehmer erst dann mit der Tilgung des Darlehens beginnen muss, wenn das Studium beendet, man also einen Job und damit auch regelmäßige Einkünfte hat.

Neben dieser verzögerten Tilgung, die dem Studenten selbstverständlich sehr entgegen kommt, weil man eben im Normalfall im Rahmen des Studiums nicht viele Einkünfte hat, um ein Darlehen zu tilgen, zeichnen sich Studentenkredite ohnehin oftmals durch recht niedrige Zinsen aus. Wenn man sich nun die Frage stellen sollte, warum gerade Studenten solche Vorteile bei der Kreditvergabe haben, so ist die Antwort, dass die Bank sich in der Regel verspricht, dass der ehemalige Student nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium einen gut bezahlten Job erhält, natürlich weiterhin bei der Bank Kunde bleibt, und es dann seitens der Bank möglich ist, die wirklich Gewinn bringenden Geschäfte mit dem Kunden zu machen, wie zum Beispiel der Verkauf von Geldanlagen und Versicherungen. Die günstigen Konditionen beim Studentenkredit sind also sozusagen eine Investition der Bank, in eine hoffentlich zukünftig erfolgreiche Geschäftsbeziehung mit dem Kunden.


Kredit ohne Schufa

Der Kredit ohne Schufa ist für nicht wenige Menschen sozusagen die „letzte Rettung“, weil ein Kredit bei einer Bank in Deutschland nicht mehr zu bekommen ist. Da der Kredit ohne Schufa von den Konditionen her deutliche Nachteile gegenüber einem herkömmlichen Darlehen hat, welches man auf ganz normalem Wege bei einem in Deutschland ansässigen Kreditinstitut beantragen kann, wird dieser Kredit auch fast nur von Personen genutzt, deren Schufa negative Einträge aufweist. Dabei müssen diese negativen Einträge bei näherer Betrachtung noch nicht einmal einen Grund für eine schlechte Bonität des Kunden liefern, dennoch ist es in Deutschland so, dass negative Schufa-Merkmale fast immer automatisch ein Knock-Out Kriterium für die Vergabe eines Darlehens darstellen. So kann es zum Beispiel der Fall sein, dass man einen Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht zahlen möchte, weil man der Meinung ist, man wäre nicht zu schnell gefahren. Zieht man diese Weigerung durch, kann dieses zu einem Mahnbescheid, sogar bis zu einem Haftbefehl führen. Somit hat man zwar einen sehr negativen Eintrag in der Schufa, dieser hat aber auf der anderen Seite überhaupt nichts mit der eigentlichen Bonität und damit mit der Möglichkeit der Kreditvergabe zu tun.

Beim Kredit ohne Schufa spielen diese Einträge überhaupt keine Rolle, da der Kreditnehmer keine Einsicht in die Schufa nehmen möchte. Der auch als Schweizer Kredit bezeichnete Kredit wird zu 90 Prozent im Internet angeboten, und zwar dort nicht auf direkte Weise von dem letztendlichen Kreditgeber, sondern von einem Kreditvermittler. Dieser ist als eine Art von Makler tätig und versucht den Kreditsuchenden und den Kreditgeber zusammen zu bringen, sodass ein erfolgreicher Geschäftsabschluss stattfinden kann. Beachten sollte man allerdings, bevor man den Kredit ohne Schufa in Anspruch nimmt, dass die Konditionen zum Teil deutlich schlechter als bei einem Ratenkredit einer deutschen Bank sind. Der Zinssatz ist schon alleine wegen der zu zahlenden Provision an den Vermittler höher, zudem sind die Laufzeiten recht gering, weil der Kreditgeber das Risiko natürlich soweit wie möglich minimieren möchte, was sich eben in einer Laufzeit von durchschnittlich maximal drei Jahren, unabhängig von der Höhe der Darlehenssumme, auswirken kann.


Kredit für Selbstständige

Den Kredite für Selbständige bieten in Deutschland nur ganz wenige Banken überhaupt an. Noch immer ist bei den inländischen Banken die Meinung vorherrschend, dass ein Selbstständiger zu große Risiken trägt, die nicht mit einer Kreditvergabe zu vereinbaren sind. Dabei wird die Tatsache, dass ein Job als Angestellter oder als Arbeiter heute genauso unsicher ist, als wenn man selbstständig oder auch freiberuflich tätig ist, nach wie vor völlig außen vor gelassen. Dennoch gibt es immer mehr Banken, die hier etwas umdenken und erkennen, dass auch Selbstständige nicht generell immer von einer Insolvenz gefährdet sind und durchaus regelmäßige Einnahmen verzeichnen können. Vom Ansatz her gibt es keinen Unterschied zwischen dem Kredite für Selbständige und zwischen einem Kredit für Arbeitnehmer. Einzig die Stellung von Sicherheiten wird beim Kredite für Selbständige etwas strenger gehandhabt, also bei normalen Ratenkrediten für Angestellte oder Arbeiter.

In den Bereich der Kredite für Selbständige fallen natürlich auch die so genannten Existenzgründungsdarlehen, die zum Aufbau der geschäftlichen Tätigkeit genutzt werden können. Unter anderem werden diese Darlehen von der KfW-Bank vergeben, der ehemaligen Kreditanstalt für Wiederaufbau, die unter anderem die Förderung des Mittelstandes durch günstige Kredite zur Aufgabe hat. Hier können zum Beispiel Selbstständige oder Freiberufler ein Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, wenn die Geschäftstätigkeit noch nicht länger als drei Jahre besteht. Möchte man allerdings bei einer „normalen“ Bank als Selbstständiger oder als Freiberufler einen Kredit für Selbständige in Anspruch nehmen, ist es von der Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit meistens genau umgekehrt. Hier wird ein Darlehen nämlich oftmals erst dann vergeben, wenn man länger als drei Jahre bereits in dieser speziellen Selbstständigkeit am Markt vertreten ist.


Kredit für Arbeitslose

Kredite für Arbeitslose stellen für den Kreditgeber stets ein besonderes Risiko dar, weshalb nur sehr wenige Banken solch ein spezielles Darlehen anbieten. Der Grund dafür liegt in erster Linie natürlich darin, dass man als Arbeitsloser in dem Sinne kein eigenes Einkommen hat und die Gefahr besteht, dass man nach Ablauf des Arbeitslosengeldes I, also nach einem Jahr, in das Arbeitslosengeld II „rutscht“, auch als Hartz4 bekannt, und dann mit großer Wahrscheinlichkeit die Raten für aufgenommene Darlehen nicht mehr zahlen können wird. Manche Kreditgeber sind aber dennoch bereit, auch Personen ohne Beschäftigung einen Kredit zu gewähren, ob dieses nun sinnvoll ist oder nicht. Diese Kredite werden dann häufig von ausländischen Kapitalgebern zur Verfügung gestellt und sind in der Regel auch nur in betragsmäßig eingeschränktem Umfang zu erhalten. So sind Darlehenssummen über 3.000 Euro in der Regel auch bei diesem speziellen Kredit nicht möglich.

Manche dieser Kreditgeber, die einen Kredite für Arbeitslose vergeben, beschränken zudem die Laufzeit auf ein Jahr, denn spätestens dann läuft auch das Arbeitslosengeld I aus, wenn man bis zu diesem Zeitpunkt keine neue Anstellung gefunden hat. Abgesehen von der Tatsache, dass eben manche Banken oder sonstige Unternehmen einen Kredite für Arbeitslose vergeben, stellt sich natürlich die Frage, inwieweit es auch aus Sicht des Arbeitslosen überhaupt sinnvoll sein kann, in dieser negativen Situation (Arbeitslosigkeit) neue Schulden durch eine Darlehensaufnahme zu machen, zumal die Zukunft in finanzieller Hinsicht schon unsicher genug ist. Daher sollte man sich grundsätzlich auch als kreditsuchender Arbeitsloser die Frage stellen, ob man die durch das Darlehen zu finanzierende Anschaffung wirklich so dringend benötigt. Übergreifend gibt es von vielen Experten auch generell die Kritik an den Krediten für Arbeitslose, dass man die Situation der Kreditnehmer durch das Darlehen eben nicht verbessere, sondern noch mehr verschlechtere. Daher wird auch nicht selten gefordert, Arbeitslosen grundsätzlich, auch zum Eigenschutz, keinen Kredit zu gewähren.


Kreditumschuldung

Die Kreditumschuldung kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Eine Umschuldung im Kreditbereich kommt in der Praxis sogar relativ häufig vor, und zwar konkret im Bereich der Immobilienkredite. Hier ist es aufgrund zeitlich begrenzter Darlehenslaufzeiten durchaus üblich, dass man nach Ablauf der Zinsbindungsfrist das vorhandene Darlehen ablöst und bei einer anderen Bank dann weiterführt, was man eben auch als Kreditumschuldung bezeichnet. Im Bereich der Immobiliendarlehen sind Umschuldungen aber natürlich auch vor Ablauf der Darlehenslaufzeit möglich, wenn man zum Beispiel bei einem anderen Anbieter einen günstigeren Zinssatz erhält oder sich die Zinsen am Markt im Allgemeinen positiv entwickelt haben. Generell spricht man also dann von einer Kreditumschuldung, wenn man eine Änderung an einem bestehenden Kredit vornimmt. Dabei kann der bestehende Kredit abgelöst werden, durch einen anderen Kredit ersetzt werden oder auch von der Darlehenssumme her erhöht werden. Während im Rahmen der Immobiliendarlehen meistens nur der Anbieter gewechselt wird, nicht aber die Art des Darlehens, gibt es einen zweiten Bereich, wo die Kreditumschuldung noch viel zu selten stattfindet, und wo man von einer bestimmten Darlehensart in eine andere Darlehensart wechselt.

Die Rede ist hier vom Dispositionskredit und vom Ratenkredit. In diesem Bereich wird noch selten von einer Kreditumschuldung Gebrauch gemacht, dabei könnte sie vielen Kunden helfen, eine Menge an Soll- bzw. Kreditzinsen einzusparen. Warum ist das so? Der Dispokredit ist bekanntlich der teuerste Kredit, den man überhaupt als Privatkunde nutzen kann. Üblicherweise zahlt man für jeden Euro, den man das Girokonto überzieht, im Jahr einen Zinssatz von rund 12 Prozent. Da viele Kunden den Dispokredit über einen Höhe von vielen tausend Euro in Anspruch nehmen, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern über eine Dauer von vielen Jahren, ist die Zinsbelastung sehr hoch. Das „Tückische“ ist jedoch, dass man als Kunde oft gar nicht bewusst bemerkt, wie viele Zinsen man eigentlich zahlt, weil diese in der Regel beim Rechnungsabschluss vierteljährlich belastet werden und von der Summe her mitunter recht gering erscheine. Die bessere Alternative zum Dispokredit, den man über lange Zeit in Anspruch nimmt, wäre eindeutig eine Kreditumschuldung in einen Ratenkredit. Zum einen ist der Zinssatz hier mit ca. 6-8 Prozent deutlich günstiger, zu anderen reduziert man durch die fortlaufende Ratenzahlung auf Dauer auch seine Kreditschuld.


Baukredit

Wie man schon aus dem Namen ableiten kann, werden Baukredite natürlich vorwiegend dazu genutzt, um den Bau eines Hauses zu finanzieren. Dabei ist der Begriff „Baukredit“ sehr allumfassend, da es im Bereich der Baufinanzierung eine Vielzahl von unterschiedlichen Darlehensarten gibt, die man unter anderem oder fast ausschließlich dann nutzen kann, wenn man ein Eigenheim errichten lassen möchte. Daher fallen in den Bereich der Baukredite zum Beispiel Annuitätendarlehen oder endfällige Darlehen als Hypothekendarlehen, KfW Darlehen, Bauspardarlehen, Forward Darlehen oder Zwischenfinanzierungs Darlehen. All diese Darlehensarten kann man unter dem Begriff Baukredit oder auch Immobilienkredit zusammenfassen. Wenn man den Begriff nicht ganz so eng sieht, ist umgangssprachlich mit einem Baukredit eigentlich immer die am häufigsten genutzt Kreditart in diesem Finanzierungsbereich gemeint, nämlich das Annuitätendarlehen als Hypothekendarlehen. Das Annuitätendarlehen ist der klassische Baukredit, der von nahezu allen Banken vergeben wird. Einige Merkmale sind kennzeichnend für solche Art von Darlehen, die übrigens nicht nur zum Bauen von Immobilien verwendet werden können, sondern natürlich auch dann, wenn bereits eine fertige Immobilien besteht und man diese käuflich erwerben möchte. Auch Renovierungen oder Umbauten können mit einem Baukredit finanziert werden.

Die kurz angesprochenen typischen Merkmale eines Baukredites sind lange Laufzeiten, niedrige Zinsen, Tilgungsverrechnung (bei einem Annuitätendarlehen) und die Besicherung des Darlehens in Form einer Hypothek bzw. in der heutigen Zeit in Form einer Grundschuld. Beim Baukredit gilt es unter anderem zu beachten, dass man zunächst einmal eine Aufstellung als Kreditnehmer macht, welche Summe überhaupt insgesamt finanziert werden muss. Die Kauf- oder Bausumme des Hauses stellt natürlich noch lange nicht den einzigen Kostenfaktor dar. Es kommen zum Beispiel noch Notarkosten hinzu, vielleicht Maklergebühren bei Vermittlung eines Objektes, Baunebenkosten, Erschließungskosten und einiges mehr. Von dieser Gesamtsumme kann man dann natürlich Eigenmittel abziehen, seien es verfügbare Guthaben oder auch Eigenleistungen am Bau, die natürlich ebenfalls angerechnet werden können. Der Saldo aus diesen einzelnen Faktoren ergibt dann letztendlich die Summe, die durch den oder die Baukredite finanziert werden muss. Baukredite erhält man in erster Linie bei dem normalen Kreditinstitut, also bei einer Großbank, einer Sparkasse oder einer Volks- und Raiffeisenbank, aber vermehrt auch bei Direktbanken und natürlich auch insbesondere bei den Realkreditinstituten (Hypothekenbanken).


Dispokredit

Die Dispokredite stellen hinsichtlich eines Merkmals eine Besonderheit im Bereich der Finanzierungen dar. Zunächst einmal ist der Dispokredit, auch als Dispositionskredit oder abgekürzt als Dispo bezeichnet, eine zugesagte Kreditlinie, die auf dem Girokonto zur Verfügung gestellt wird, es handelt sich also im Grunde um einen Abrufkredit. Der Kontoinhaber kann selber jederzeit frei entscheiden, ob und wenn ja, in welcher Höhe er diese Kreditlinie in Form des Dispokredites nutzen möchte. Man muss sich also nicht vorab, wie zum Beispiel bei einem Ratenkredit oder bei einem Immobilienkredit, für eine bestimmte Darlehenssumme entscheiden, die man dann auch in Anspruch nehmen muss. Beim Dispokredit hingegen muss man sich nur entscheiden, wie hoch die maximal mögliche Summe sein soll, die man das Girokonto überziehen darf. Grundsätzlich stellt diese Flexibilität für die meisten Kunden natürlich einen Vorteil dar, der aber auf Dauer auch zu einem Nachteil werden kann. Der Nachteil kann darin bestehen, und das ist gleichzeitig auch die zweite Besonderheit des Dispokredites, dass man nämlich die in Anspruch genommenen Beträge in Form der Kontoüberziehung nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt, und schon gar nicht in festen Raten, zurück an die Bank zahlen muss.

Da der Dispokredit mit einem Zinssatz von 12-14 Prozent sehr teuer ist, stellt diese „Freiheit“ für viele Kunden ein Problem dar, die lieber aufgrund von fehlender Selbstdisziplin dazu „gezwungen“ werden würden, die Schuld nach und nach zu reduzieren. Die Höhe des Dispokredites richtet sich übrigens nach der Bonität des Kunden und diese ist wiederum zum großen Teil davon abhängig, wie hoch das regelmäßige Einkommen ist. Auf Wunsch des Kunden genehmigen die meisten Banken eine Dispositionskredit in der dreifachen Höhe des Nettoeinkommen des Kunden (pro Monat). Falls man den Dispokredit auf Dauer reduzieren möchte, kann man dieses in Form von zwei Alternativen tun. Entweder man nimmt eine Ratenkredit auf und gleicht damit auf einen Schlag die Kontoüberziehung, und damit den in Anspruch genommenen Dispokredit, aus. Alternativ kann man auch einen so genannten Kürzungskredit nutzen. Das ist kein zusätzlicher Kredit, sondern es wird im System der Bank eingegeben, dass der Dispokredit zum Beispiel jeden Monat um 100 Euro gekürzt wird. Auch so kann auf Dauer eine vollständige Rückführung erfolgen.


Fremdwährungskredit

Fremdwährungskredite werden hierzulande immer häufiger als Alternative zu Hypothekendarlehen genutzt, die man von einer inländischen Bank bekommen kann. Das Hauptmerkmal des Fremdwährungskredites ist, dass das Darlehen nicht in Euro vergeben wird, sondern, wie der Name schon vermuten lässt, in einer anderen Währung. Die Hauptmotivation für Kreditsuchende aus Deutschland, sich nicht für ein Hypothekendarlehen, sondern für ein Fremdwährungsdarlehen zu entscheiden, liegt darin begründet, dass die Zinsen im jeweils ausgewählten Land, wo man das Fremdwährungsdarlehen von einer dortigen Bank in Anspruch nehmen möchte, niedriger als hierzulande sind. In der jüngsten Vergangenheit wurden die Fremdwährungskredite vor allen Dingen in US-Dollar, in Japanischen Yen oder in Schweizer Franken aufgenommen, weil im jeweiligen Land die Leitzinsen, und somit auch die Kreditzinsen, über einen längeren Zeitraum niedriger als in Deutschland bzw. der Europäischen Union gewesen sind. Das Fremdwährungsdarlehen wird fast ausnahmslos zur Finanzierung eines Immobilienkaufs oder für den Bau einer Immobilie verwendet.

Ein weiteres Merkmal der Fremdwährungskredite besteht darin, dass es sich bei dieser Art von Darlehen fast ohne Ausnahme um so genannte endfällige Darlehen handelt. Die Ratenzahlung, die auch hier monatlich zu tätigen ist, beinhaltet also nur die Zinsen und nicht die zu leistende Tilgung. Diese wird am Fälligkeitstag erbracht, und zwar in der fremden Währung. Aus dieser Tatsache heraus entsteht für den Kreditnehmer auch die Chance, neben den günstigen Zinsen noch einen zweiten möglichen Vorteil der Fremdwährungskredite zu nutzen, nämlich möglicherweise Währungsgewinne erzielen zu können. Dieses ist in dem Fall möglich, wenn der Devisenkurs der Fremdwährung bei Fälligkeit des Darlehens niedriger ist, im Vergleich zum Euro, als er bei Inanspruchnahme des Darlehens gewesen ist. In diesem Fall muss man nämlich zur Rückzahlung des Darlehens einen geringeren Euro-Betrag aufwenden, um die Fremdwährung zu erhalten und das Darlehen dann zurück zahlen zu können, wenn man den Euro-Gegenwert mit dem Wert vergleicht, den man bei Aufnahme des Darlehens erhalten hat. Wenn allerdings der Devisenkurs der Fremdwährung bei Ablösung des Darlehens gegenüber der Aufnahme gestiegen ist, dann kann man auf der anderen Seite auch Währungsverluste erzielen, die mitunter den Zinsvorteil „zunichte“ machen können.


Auslandskredit

In der heutigen Zeit kann man auch Auslandskredite in Anspruch nehmen und ist als Kreditnehmer nicht wie in früheren Zeiten an inländische Kreditnehmer gebunden. Kredite aus dem Ausland haben in der Regel bzw. können oftmals vor allem zwei Vorteile für den Kreditnehmer aus Deutschland haben. Der erste Vorteil kann darin bestehen, dass man den Kredit aus dem Ausland zu einem geringeren Zinssatz erhält, als man im Inland für den Kredit zahlen müsste. Da jedes Land bzw. jede Währungsgemeinschaft einen unterschiedlich hohen Leitzinssatz hat, sind natürlich auch die Kreditzinsen unterschiedlich. So kann es zum Beispiel der Fall sein, dass man in Deutschland für einen Kredit Zinsen in Höhe von sechs Prozent zahlen muss, man einen vergleichbaren Kredit aber von einer Schweizer Bank zum Beispiel zu einem Zinssatz von vier Prozent erhält. Ein Auslandskredit zeichnet sich also im Wesentlichen zunächst dadurch aus, dass er aus Sicht des Kreditnehmers aus Deutschland (aus dem Inland) von einem Kreditgeber vergeben wird, der sich im Ausland befindet. Da die Zinsen innerhalb des Euro-Raums weitgehend identisch sind, sind die Auslandskredite heute auch gleichzeitig in der Regel Fremdwährungsdarlehen.

Der Kredit wird demnach nicht in Euro vergeben, sondern in der jeweiligen Landeswährung, zum Beispiel in amerikanischen US-Dollar oder auch in Schweizer Franken. Aus dieser Tatsache heraus kann sich auch der zweite Vorteil für den Kreditnehmer ergeben, nämlich das man Währungsgewinne verbuchen kann, wenn es sich bei dem Auslandskredit um ein endfälliges Darlehen handelt und natürlich auch nur unter der Voraussetzung, dass sich der Devisenkurs in die „richtige Richtung“ entwickelt hat. Handelt es sich bei dem Auslandskredit also um einen Kredit in einer fremden Währung, ist die Kreditaufnahme mit einem gewissen Risiko verbunden. Sollte der Devisenkurs der ausländischen nämlich bis zum Fälligkeitsdatum des Darlehen in Bezug zur eigenen Währung steigen, muss man leider mit Währungsverlusten rechnen. Diese können, je nach Höhe der Kursdifferenz zwischen dem Kurs bei Aufnahme des Darlehens und bei der späteren Rückzahlung, mehrere Prozent betragen und sogar zweistellig sein.


Hypothekarkredit

Hypothekarkredite sind auch besser als Hypothekendarlehen oder als Immobiliendarlehen bekannt. Das Hauptmerkmal eines Hypothekarkredites, weshalb dieser auch seinen Namen trägt, ist die Tatsache, dass dieses nur gegen die Eintragung einer Hypothek als Grundpfandrecht vergeben wird. Heute wurde die Hypothek in den meisten Fällen durch die Grundschuld ersetzt, weil man diese umfassender zur Besicherung nutzen kann. Das Hypothekendarlehen müsste also streng genommen heute eher mit Grundschulddarlehen bezeichnet werden. Für den Kreditnehmer ist es in der Praxis allerdings kein Unterschied, ob er eine Grundschuld oder eine Hypothek als Sicherheit stellt. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Bank als Kreditgeber die Grundschuld auch zur Absicherung von anderen Forderungen nutzen kann, was bei einer Hypothek nicht möglich ist. Die Hypothekarkredite sind auch heute noch im Grunde im Bankenbereich die einzige Alternative von Darlehen, die man nur Baufinanzierung nutzen kann. Ferner werden noch Bauspardarlehen oder KfW-Darlehen genutzt, die man allerdings nicht von einer „normalen“ Bank erhält, sondern von der Bausparkasse oder von der KfW-Bank als Spezialkreditinstitut.

Hypothekarkredite sind auch besser als Hypothekendarlehen oder als Immobiliendarlehen bekannt. Das Hauptmerkmal eines Hypothekarkredites, weshalb dieser auch seinen Namen trägt, ist die Tatsache, dass dieses nur gegen die Eintragung einer Hypothek als Grundpfandrecht vergeben wird. Heute wurde die Hypothek in den meisten Fällen durch die Grundschuld ersetzt, weil man diese umfassender zur Besicherung nutzen kann. Das Hypothekendarlehen müsste also streng genommen heute eher mit Grundschulddarlehen bezeichnet werden. Für den Kreditnehmer ist es in der Praxis allerdings kein Unterschied, ob er eine Grundschuld oder eine Hypothek als Sicherheit stellt. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Bank als Kreditgeber die Grundschuld auch zur Absicherung von anderen Forderungen nutzen kann, was bei einer Hypothek nicht möglich ist. Die Hypothekarkredite sind auch heute noch im Grunde im Bankenbereich die einzige Alternative von Darlehen, die man nur Baufinanzierung nutzen kann. Ferner werden noch Bauspardarlehen oder KfW-Darlehen genutzt, die man allerdings nicht von einer „normalen“ Bank erhält, sondern von der Bausparkasse oder von der KfW-Bank als Spezialkreditinstitut.


Konsumkredit

Die Konsumkredite sind fast ausnahmslos für Privatkunden zu nutzen und sollen dazu dienen, dass der Kreditnehmer einen Kauf von Produkten oder Dienstleistungen finanzieren kann. Andere Bezeichnungen für die Konsumkredite sind auch Konsumentendarlehen, Anschaffungskredit oder Verbraucherkredit. Wie der Kredit nun genau heißt, ist für den Kunden als Kreditnehmer völlig unerheblich, wichtig zu wissen ist höchstens, dass es sich im um die Kreditart Ratenkredit handelt. In vielen Fällen ist es bei den Konsumkrediten so, dass der Kreditnehmer das Darlehen blanko erhält. Blanko bedeutet, es wird von der Bank keine dingliche oder persönliche Sicherheit verlangt, damit man den Kredit erhalten kann. Allerdings wird, zumindest von deutschen Banken, dennoch großen Wert darauf gelegt, dass keine negativen Schufa-Einträge vorhanden sind und das man als Kreditnehmer über ein Einkommen verfügen kann, und zwar dauerhaft und regelmäßig. Somit ist es für Selbstständige oder freiberuflich tätige Personen schon sehr schwer, einen solchen Konsumentenkredit zu bekommen. Was der Kreditnehmer mit dem Darlehen finanzieren soll oder darf, bleibt ihm völlig frei überlassen. So nutzen manche Kreditnehmer die Konsumkredite zum Beispiel, um sich von der Darlehenssumme ein neues Auto zu kaufen, eine Urlaubsreise zu finanzieren, neue Möbel zu erwerben oder auch sonstige Güter oder Dienstleistungen zu erwerben, die in den Bereich des privaten Konsums fallen.

Die Konsumkredite wurden früher ausschließlich von Banken vergeben, heute jedoch kann man diese Darlehen häufig auch von dem Unternehmen erhalten, bei dem man die jeweiligen Waren oder Dienstleistungen erwirbt. Dabei wird oftmals von diesen Unternehmen, zum Beispiel von Autohäusern, Warenhäusern oder Versandhäusern, ganz bewusst das Wort „Darlehen“ oder „Kredit“ vermieden, sondern man trifft dort eine Ratenvereinbarung. Letztendlich ist das aber natürlich auch nichts anderes als ein Konsumkredit, dem Kunden wird dieses nur nicht so offensichtlich bewusst gemacht. Je nach Anbieter zahlt man für die Inanspruchnahme der Konsumkredite einen Zinssatz, der sich schon seit vielen Jahren im Raum zwischen sechs und neun Prozent bewegt. Von den Laufzeiten her kann man zwischen sechs Monaten und sechs Jahren wählen, wobei hier selbstverständlich die Höhe der Finanzierungssumme die Hauptrolle für die Festlegung der Laufzeit spielt.


Firmenkredit

Die Firmenkredite sind natürlich für eine ganz andere Art von Kundengruppe gedacht und verfolgen auch ganz andere Ziele, als es bei den Konsumentenkrediten der Fall ist. Firmenkredite werden an Unternehmen oder Inhaber von Unternehmen vergeben. Sie dienen nicht des Konsums, sondern das jeweilige Unternehmen möchte durch den Firmenkredit die Möglichkeit nutzen, Investitionen zu tätigen. Investitionen sind für jedes Unternehmen sehr wichtig, weil man nur so auf Dauer am Markt überleben kann, weil man sich technischen oder sonstigen Neuerungen einfach anpassen muss, um wettbewerbsfähig bleiben zu können. Daher sind die Firmenkredite mitunter auch überlebensnotwendig für das Unternehmen und haben einen deutlich höheren Stellenwert als Darlehen im privaten Bereich. Vom Grundsatz her werden die Firmenkredite für jede Art von Unternehmen vergeben, wenn die bonitätsmäßigen Voraussetzungen gegeben sind. Das kann der Einzelunternehmer sein, der ein Gewerbe betreibt und ansonsten keine Angestellten hat, das kann aber natürlich auch eine große Firma mit vielen Mitarbeitern sein.

Vergleicht man die Firmenkredite mit den Konsumentenkrediten für Privatkunden, so wird man vor allen Dingen drei wesentliche Unterschiede erkennen, abgesehen von der Art des Kreditnehmers und vom Verwendungszweck des jeweiligen Darlehens. Zunächst einmal werden die Firmenkredite, abhängig von der Größe des Unternehmens, über zum Teil deutlich höhere Darlehenssummen vergeben, als es bei den Konsumentenkrediten der Fall ist. Während diese nur bis maximal 50.000 Euro vergeben werden, können die Firmenkredite durchaus in den sechs- oder siebenstelligen Bereich gehen. Die Folge ist, dass die Firmenkredite im Gegensatz zu den Konsumentenkrediten fast immer nur gegen Sicherheiten vergeben werden. Das kann zum Beispiel eine Sicherungsübereignung sein, wenn mit dem Firmenkredit neue Maschinen gekauft werden sollen, das kann aber auch eine Grundschuld sein, wenn Gebäude erbaut oder renoviert werden sollen. Der dritte Unterschied ist natürlich eine Folge der hohen möglichen Darlehenssummen, nämlich die Laufzeit der Firmenkredite. Während die Grenze beim Konsumentenkredit in der Regel bei 84 Monaten liegt, können Firmenkredite auch 10-15 Jahre laufen.


5 Tipps für einen günstigen Kredit

1. Laufzeit festlegen
Legen Sie die gewünschte Laufzeit mit bedacht fest. Es stimmt, dass die Kreditkosten niedriger ausfallen desto kürzer Sie die Laufzeit ihres Ratenkredits halten. Bei hohen Kreditbeträgen können jedoch enorme Monatliche Belastungen entstehen.
2. Verbessern Sie Ihre Bonität
Wenn Sie durch Ihre Bonität nur Kredite zu schlechten Konditionen bekommen, sollten Sie über einen zweiten Kreditnehmer nachdenken. Dadurch können Sie Ihre Kreditwürdigkeit verbessern.
3. Effektiver Jahreszins
Der Sollzins zeigt Ihnen lediglich die Kreditzinsen an, während der Effektivzins alle anfallenden Kosten abdeckt.
4. Ratenpausen und Sondertilgung
Der Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Scheidung können große finanzielle Veränderungen herbeiführen. In solchen fällen kann Ihnen eine Ratenpause weiterhelfen. Erfahrungsgemäß bieten die meisten Banken eine Monatspause pro Jahr Kostenlos an. Durch eine Sondertilgung verkürzen Sie die Restlaufzeit wodurch es zu geringeren Kreditkosten kommt.
5. Abschluss einer Restschuldversicherung
Jobverlust, Krankheit und Tod: In diesen Situationen greift Ihre Restschuldversicherung. Deswegen sollten Sie sich immer überlegen, ob eine Restschuldversicherung für Sie in Frage kommt oder nicht.


Ratenkredit
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Repr. Beispiel: Effektiver Jahreszins: 3,71%, Sollzins gebunden p.a.: 3,65%, Bearbeitungsgebuehr: 0,00%, Nettodarlehensbetrag: 10.000 Euro, 60 Raten, Gesamtbetrag: 10.942,96 Euro