KREDITUMSCHULDUNG - von günstigen Zinsen profitieren
Die Kreditumschuldung kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Eine Umschuldung im Kreditbereich kommt in der Praxis sogar relativ häufig vor, und zwar konkret im Bereich der Immobilienkredite. Hier ist es aufgrund zeitlich begrenzter Darlehenslaufzeiten durchaus üblich, dass man nach Ablauf der Zinsbindungsfrist das vorhandene Darlehen ablöst und bei einer anderen Bank dann weiterführt, was man eben auch als Kreditumschuldung bezeichnet. Im Bereich der Immobiliendarlehen sind Umschuldungen aber natürlich auch vor Ablauf der Darlehenslaufzeit möglich, wenn man zum Beispiel bei einem anderen Anbieter einen günstigeren Zinssatz erhält oder sich die Zinsen am Markt im Allgemeinen positiv entwickelt haben. Generell spricht man also dann von einer Kreditumschuldung, wenn man eine Änderung an einem bestehenden Kredit vornimmt. Dabei kann der bestehende Kredit abgelöst werden, durch einen anderen Kredit ersetzt werden oder auch von der Darlehenssumme her erhöht werden. Während im Rahmen der Immobiliendarlehen meistens nur der Anbieter gewechselt wird, nicht aber die Art des Darlehens, gibt es einen zweiten Bereich, wo die Kreditumschuldung noch viel zu selten stattfindet, und wo man von einer bestimmten Darlehensart in eine andere Darlehensart wechselt.
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Die Rede ist hier vom Dispositionskredit und vom Ratenkredit. In diesem Bereich wird noch selten von einer Kreditumschuldung Gebrauch gemacht, dabei könnte sie vielen Kunden helfen, eine Menge an Soll- bzw. Kreditzinsen einzusparen. Warum ist das so? Der Dispokredit ist bekanntlich der teuerste Kredit, den man überhaupt als Privatkunde nutzen kann. Üblicherweise zahlt man für jeden Euro, den man das Girokonto überzieht, im Jahr einen Zinssatz von rund 12 Prozent. Da viele Kunden den Dispokredit über einen Höhe von vielen tausend Euro in Anspruch nehmen, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern über eine Dauer von vielen Jahren, ist die Zinsbelastung sehr hoch. Das „Tückische“ ist jedoch, dass man als Kunde oft gar nicht bewusst bemerkt, wie viele Zinsen man eigentlich zahlt, weil diese in der Regel beim Rechnungsabschluss vierteljährlich belastet werden und von der Summe her mitunter recht gering erscheine. Die bessere Alternative zum Dispokredit, den man über lange Zeit in Anspruch nimmt, wäre eindeutig eine Kreditumschuldung in einen Ratenkredit. Zum einen ist der Zinssatz hier mit ca. 6-8 Prozent deutlich günstiger, zu anderen reduziert man durch die fortlaufende Ratenzahlung auf Dauer auch seine Kreditschuld.