KREDITKARTEN - Gebühren
Bei den Gebühren Kreditkarten muss man nicht nur sehr genau zwischen den vielen Anbietern unterscheiden, sondern sich zunächst einmal informieren, welche Gebührenarten es überhaupt im Rahmen der Kreditkartennutzung gibt. Die Höhe der Gebühren und ob bestimmte Gebühren berechnet werden oder nicht, ist heute von den Kreditkarten emittierenden Banken völlig frei festlegbar. Man kann also nicht mehr wie früher davon ausgehen, dass eine MasterCard Gold Kreditkarte immer den Betrag X an Jahresgebühren und für das Bargeld abheben im Ausland kostet, sondern man muss je nach Bank schauen, wie hoch die Gebühren tatsächlich bei der angebotenen Kreditkarte sind. Grundsätzlich kann man die Gebühren der Kreditkarten unterteilen in die Umsatz unabhängige Jahresgebühr, die Gebühr für bargeldloses Zahlen im Inland und im Ausland, und die Gebühren für Geldauszahlungen am Geldautomaten, wobei auch hier zwischen Inland, der Eurozone und dem „restlichen“ Ausland unterschieden werden muss. Die Leistungen, die in der Kreditkarte integriert sind, wirken sich als Erstes auf die Höhe der Jahresgebühr aus. Während die Standard-Kreditkarten, die also nur die Zahlungsverkehrsfunktionen besitzen, heute sehr häufig von der Jahresgebühr her kostenlos angeboten werden, muss man für Kreditkarten mit erweitertem Leistungsspektrum, wie beispielsweise integrierten Versicherungsleistungen oder den so genannten VIP-Services, fast immer einen Jahresbeitrag zwischen 30 und 90 Euro zahlen.
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Neben der Jahresgebühr muss man noch die Unterschiede hinsichtlich der Gebühren beachten, die für Verfügungen am Geldautomaten anfallen. Hier ist es mittlerweile so, dass Bargeldverfügungen in der Eurozone fast immer gebührenfrei möglich sind. Für eine Abhebung in den restlichen Ländern fallen jedoch in der Regel Gebühren in Höhe von drei Prozent des Umsatzwertes (mindestens fünf Euro) an, es gibt aber auch einige Banken, die weltweit kostenloses Bargeldverfügen anbieten. Gebühren für das bargeldlose Zahlen fallen hingegen ausschließlich, dann aber auch immer, an, wenn man in einem Land zahlt, welches nicht den Euro als Landeswährung hat. Die Umrechnungsgebühren für die Fremdwährung muss man im Grunde bei jedem Anbieter zahlen.