FOREXTRADING - Sicherheiten

Zur Sicherheit des Forex Trading kann man im Grunde nur sagen: nicht vorhanden! Auch wenn es vielleicht etwas „hart“ klingt, so ist dennoch klar, dass man den Devisenhandel am besten mit einer Wette vergleichen kann. Man kann jederzeit seinen Einsatz, also sein in Währungen investiertes Kapital, verlieren. Man hat allerdings auf der anderen Seite auch die Möglichkeit, sein Kapital innerhalb von wenigen Stunden zu verdoppeln, zu verdreifachen, oder einen noch größeren Gewinn zu erzielen. Es gibt allerdings einige Mittel und Wege, die Sicherheit in dem Sinne etwas zu erhöhen, dass man die möglichen Verluste betragsmäßig eingrenzen kann. Die beiden zur Verfügung stehenden Mittel, die Sicherheit etwas zu erhöhen, sind zum einen die so genannte Stop-Loss Order und zum anderen ein Margin in ausreichender Höhe. Bei der Stop-Loss Order handelt es sich um einen Auftrag der beinhaltet, dass eine im Bestand befindliche Währung sofort gegen eine andere Währung verkauft wird, wenn ein bestimmter Devisenkurs erreicht ist. Angenommen, man hat den US-Dollar gegenüber dem Euro zu einem Kurs von 1,4500 Dollar gekauft. Ideal wäre natürlich nun, wenn der Kurs zum Beispiel auf 1,4000 steigen würde. Aber da der Kurs auch unter 1,4500 Dollar fallen kann, kann man sich durch das Stellen einer Stop-Loss Order, zum Beispiel mit Limit 1,5000 Dollar, gegen zu hohe Verluste absichern. Würde der Kurs des Dollars nun nach dem Kauf zu 1,4500 auf 1,5000 Dollar gegenüber dem Euro fallen, würde der Bestand automatisch verkauft. Ohne diese Order wäre der Kurs vielleicht noch weiter gefallen und der Verlust wäre deutlich größer gewesen.

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Das zweite Mittel ist das ausreichende Margin. Kurz gesagt bedeutet dieses, dass man nie sein gesamtes einzusetzendes Kapital zum gleichen Zeitpunkt in Devisen investieren sollte, damit man in Form des zusätzlich vorhandenen Margin noch die Möglichkeit hat, zwischenzeitliche Verluste „aufzufangen“. Beträgt das Margin zum Beispiel ein Prozent, würde die Position bei einem Kursverlust von mindestens einem Prozent automatisch geschlossen, man hätte also sein gesamtes investiertes Kapital verloren, auch wenn der Kurs nur Sekunden später wieder gestiegen ist, Mit einem zusätzlichen Margin auf dem Handelskonto hätte dieses vermieden werden können.

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