KFW Darlehen - als Baufinanzierung

Das KfW-Darlehen ist neben dem endfälligen Darlehen, dem Annuitätendarlehen und dem Bausparvertrag die vierte Variante und Möglichkeit, auf welche Art und durch Nutzung welches Darlehens man eine Baufinanzierung durchführen kann. Im Gegensatz zum Hypothekendarlehen, dass man mitunter auch als einzige Darlehensart zur Finanzierung nutzen kann, kann man mittels des KfW-Darlehens allerdings nur einen kleineren Teil der benötigten Gesamtsumme finanzieren. Das hat den Grund, dass es sich beim KfW-Darlehen um ein Förderdarlehen der staatlichen KfW-Bank handelt und daher jedem Kreditnehmer nur eine begrenzte Darlehenssumme zur Verfügung steht. Die Förderung besteht in erster Linie darin, dass der Kreditnehmer im Rahmen des KfW-Darlehens einen sehr günstigen Zinssatz bekommen kann, zudem ist die Art der Rückzahlung und Tilgung als sehr flexibel zu bezeichnen. Um ein KfW-Darlehen zu bekommen, muss man dieses beantragen, entweder bei der KfW-Bank direkt oder auch einfach über seine Hausbank, über die man den restlichen Teil der Baufinanzierung vornimmt. Damit das Darlehen genehmigt wird, darf man jedoch bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten, da „wohlhabende“ Kreditnehmer nicht unbedingt gefördert werden müssen und auch nicht sollen.

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Unabhängig von den Einkommensgrenzen kann man ein KfW-Darlehen jedoch bekommen, wenn man energiesparende Maßnahmen in dem neu zu bauenden oder zu erwerbenden Haus integriert. Dann kann zum Beispiel Solartechnik sein oder eine besonders umweltschonende Heizungsanlage. Auch eine besonders gute Isolierung des Hauses, die den Verlust an Wärme reduziert, fällt unter diese Maßnahmen. Bezüglich der Rückzahlung gewährt das KfW-Darlehen, wie bereits kurz erwähnt, der vorteilhafte Konditionen für den Kreditnehmer. So ist es beispielsweise möglich, zu Beginn der Darlehensphase einige tilgungsfreie Jahre in Anspruch zu nehmen. Dieses ist für den Kreditnehmer ein großer Vorteil, da natürlich gerade am Anfang einer Baufinanzierung durch den hohen Zinsanteil die Belastung für den Darlehensnehmer recht hoch ist. Man zahlt hier im Rahmen des KfW-Darlehens also zunächst ausschließlich die Zinsen, die ohnehin sehr niedrig sind und vom Niveau her noch unter den üblichen Zinsen beim Bauspardarlehen und erst Recht vom Hypothekendarlehen anzusiedeln sind. Aus den genannten Gründen sollte man sich die Chance also nicht entgehen lassen, das KfW-Darlehen in seine Baufinanzierung mit einzubeziehen.